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US-Kontrolleur sieht nach Dieselgate bei VW keine Verstösse mehr

Der von der US-Justiz zur Aufarbeitung des Dieselskandals eingesetzte Aufpasser Larry Thompson hat im zweiten Jahr seiner Arbeit bei Volkswagen keine Verstösse gegen die Auflagen festgestellt. Das erklärte VW-Rechtsvorständin Hiltrud Werner am Mittwoch in Wolfsburg.
Ein US-Kontrolleur schaut Volkswagen auf die Finger, damit sich Verfehlungen wie im Dieselskandal nicht wiederholen können: Im zweiten Jahr seiner Arbeit konnte er keine Verstösse gegen die Auflagen feststellen. (Bild: KEYSTONE/EPA DPA FILE/FRISO GENTSCH)

Ein US-Kontrolleur schaut Volkswagen auf die Finger, damit sich Verfehlungen wie im Dieselskandal nicht wiederholen können: Im zweiten Jahr seiner Arbeit konnte er keine Verstösse gegen die Auflagen feststellen. (Bild: KEYSTONE/EPA DPA FILE/FRISO GENTSCH)

(sda/awp/reu)

Das Management und immer grössere Teile der Belegschaft beherzigten die Grundsätze der Compliance und der neuen Unternehmenskultur. Hinweise auf Verstösse würden inzwischen zu 90 Prozent mit Quelle gemeldet und nicht mehr anonym. Thompson wollte seinen zweiten von drei geplanten Reports am Mittwoch vor der Presse erläutern.

Der US-Monitor soll Volkswagen auf die Finger schauen, damit sich Verfehlungen wie im Dieselskandal vor vier Jahren nicht wiederholen können. Dafür hatte er ein Team von zeitweise annähernd 100 Spezialisten zusammengestellt, denen der Autobauer auf Verlangen alle erforderlichen Unterlagen zugänglich machen muss. Der Monitor überwacht seit 2017, ob die Wolfsburger den mit den US-Behörden geschlossenen Vergleich einhalten und die versprochenen Reformen umsetzen.

In den Verhandlungen mit der US-Justiz hatte VW zugegeben, mit Abgasanlagen Behörden und Kunden jahrelang betrogen, Umweltrecht verletzt und die Justiz belogen zu haben. Der strafrechtliche Vergleich allein hatte ein Volumen von vier Milliarden Dollar. Insgesamt kostete die Aufarbeitung der weltweit millionenfachen Abgasmanipulation VW bisher 30 Milliarden Euro.

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