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Uber nimmt Kurs auf die Börse in New York – und könnte Geschichte schreiben

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Weichen für seinen Börsengang gestellt. Das Unternehmen will seine Aktien zu einem der grössten Gang aufs Parkett aller Zeiten an der New York Stock Exchange unter dem Tickerkürzel «UBER» listen lassen.
Der Fahrdienstleister Uber macht bei seinem Börsengang vorwärts. (Bild: Eric Risberg/Keystone/AP)

Der Fahrdienstleister Uber macht bei seinem Börsengang vorwärts. (Bild: Eric Risberg/Keystone/AP)

(sda/mka/lb)

Dies geht aus dem am Donnerstag nach US-Börsenschluss veröffentlichten Wertpapierprospekt hervor, welchen das Unternehmen bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC einreichte.

Der Antrag enthält die Jahresergebnisse der vergangenen Geschäftsjahre: Uber steigerte demnach den Umsatz 2018 im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar und machte einen Nettogewinn von knapp einer Milliarde Dollar. 2017 hatte der Fahrdienstvermittler noch einen Verlust von vier Milliarden Dollar eingefahren. Der Gewinn 2018 geht allerdings auf den Verkauf seines Geschäfts in Südostasien und Russland zurück.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf operativer Ebene fiel jedoch ein Minus von 1,85 Milliarden Dollar an.

Details wie das genaue Datum des Börsengangs und wie viel Geld Uber genau bei Anlegern einsammeln will, blieben zunächst unklar. Zwischenzeitlich hatten Banken, die mit der Vorbereitung des Börsengangs betraut werden wollten, laut US-Medien bereits eine Gesamtbewertung von bis zu 120 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Zuletzt hiess es jedoch, dass es wohl eher 100 Milliarden Dollar werden dürften.

Auch damit könnte Uber dennoch einen der grössten Börsengänge der Geschichte und das am höchsten taxierte Debüt seit 2014 stemmen, als der chinesische Onlineriese Alibaba an die New Yorker Börse ging. Die Anleger verunsichern könnte allerdings – wie ebenfalls in den veröffentlichten Papieren ersichtlich ist –, dass sich das bisher spektakuläre Wachstum der Umsätze im Fahrtengeschäft verlangsamt.

Spektakulär sind auch die Managerlöhne. So erhielt Konzernchef Dara Khosrowshahi im vergangenen Jahr 45,3 Millionen Dollar, der Grossteil davon in Form von Aktien. Der operative Chef Barney Harford erhielt sogar 2,3 Millionen Dollar mehr als sein Vorgesetzter.

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