Twitter präzisiert Regeln für Politiker-Tweets

Twitter will die Verbreitung von Politiker-Tweets, deren Inhalt gegen Regeln des Kurznachrichtendienstes verstösst, künftig bremsen. So sollen die Möglichkeiten eingeschränkt werden, solche Beiträge zu retweeten oder zu liken.

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Umstrittene Politiker-Tweets sollen künftig nur eingeschränkt weiterverbreitet werden können. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT ROURKE)

Umstrittene Politiker-Tweets sollen künftig nur eingeschränkt weiterverbreitet werden können. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT ROURKE)

(sda/dpa)

Sie sollen auch nicht mehr in der algorithmischen Sortierung der Timeline auftauchen. Nutzer sollen neben solchen Tweets zudem einen Hinweis auf den Regelverstoss sehen können.

Twitter hatte im Sommer erklärt, dass Tweets von Politikern auf der Plattform bleiben können, auch wenn sie Regeln des Dienstes verletzen. Das solle zum Beispiel in den Fällen passieren, wenn sie Nachrichtenwert haben oder es öffentliches Interesse daran gibt, dass die Inhalte verfügbar bleiben.

In den USA lösten unter anderem mehrere Tweets von Präsident Donald Trump Nutzer-Debatten darüber aus, ob sie gegen Regeln des Dienstes verstossen. Zu den untersagten Inhalten gehören - ähnlich wie bei anderen Online-Plattformen - zum Beispiel Aufrufe zu Gewalt oder Hassrede.