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Stimmung in Japans Industrie sinkt weiter

Die Stimmung unter den Managern der japanischen Grossindustrie hat sich im zweiten Quartal in Folge eingetrübt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Quartalsumfrage ("Tankan») der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10'000 Unternehmen hervor.
Die Stimmung in der japanischen Industrie trübt sich weiter ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

Die Stimmung in der japanischen Industrie trübt sich weiter ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCK ROBICHON)

(sda/dpa)

Demnach sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die grossen Produktionsunternehmen zum Juni von plus 12 drei Monate zuvor auf jetzt plus 7. Ein positiver Index bedeutet allerdings, dass die Optimisten weiterhin in der Mehrheit sind.

Ökonomen hatten im Durchschnitt der Erwartungen mit einer etwas geringeren Abkühlung gerechnet. Hintergrund ist unter anderem der weiter andauernde Handelskonflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt, USA und China. Japan ist die Nummer Drei der Weltwirtschaft.

Der entsprechende Index für grosse, nicht produzierende Unternehmen stieg indes, und zwar um zwei Punkte auf plus 23. Der von der BoJ alle drei Monate erstellte Bericht ist eine umfassende Mischung aus Konjunkturanalyse und Stimmungsbericht. Branchenübergreifend rechnen Japans grosse Unternehmen für das noch bis zum 31. März 2020 laufende Geschäftsjahr mit einem Anstieg ihrer Kapitalausgaben um 7,4 Prozent.

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