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Russische Firma Kaspersky Lab darf nicht mehr auf Twitter werben

Twitter hat die Werbung vom russischen Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky Lab verboten. Das Geschäftsmodell des Unternehmens vertrage sich nicht mit den Werbevorschriften, teilte der Kurznachrichtendienst am Freitag mit.
Der Kurznachrichtendienst Twitter verbietet Werbung des russischen Unternehmens Kaspersky. (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

Der Kurznachrichtendienst Twitter verbietet Werbung des russischen Unternehmens Kaspersky. (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

(sda/reu)

Twitter hat die Werbung vom russischen Sicherheitssoftware-Hersteller Kaspersky Lab verboten. Das Geschäftsmodell des Unternehmens vertrage sich nicht mit den Werbevorschriften, teilte der Kurznachrichtendienst am Freitag mit.

Twitter verwies zudem auf Vorwürfe der US-Regierung, wonach Kaspersky gewisse Verbindungen zu russischen Geheimdiensten haben soll. Firmen-Co-Gründer Eugene Kaspersky erklärte, es sei gegen keinerlei Regeln verstossen worden. Er bat Twitter darum, die Werbesperre zu überdenken.

Nach Darstellung der Regierung in Washington kann die Software benutzt werden, um russische Spionage zu ermöglichen. Kaspersky Lab hat auch diese Vorwürfe zurückgewiesen.

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