Nivea-Hersteller Beiersdorf mit weniger Betriebsgewinn

Investitionen in neue Produkte und Zukäufe haben den Betriebsgewinn des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf schrumpfen lassen. Das operative Ergebnis sank im vergangenen Jahr aber nur leicht um ein halbes Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

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Der Nivea-Produzent Beiersdorf rechnet mit Gegenwind fürs Geschäft wegen des sich ausbreitenden Coronavirus.

Der Nivea-Produzent Beiersdorf rechnet mit Gegenwind fürs Geschäft wegen des sich ausbreitenden Coronavirus.

KEYSTONE/DPA/A4281/_CHRISTIAN CHARISIUS
(sda/awp/reu)

Dies dank stabiler Geschäfte mit Kosmetikartikeln, teilte der Nivea-Hersteller aus Hamburg am Dienstag mit.

Der Nettogewinn kletterte um gut fünf Prozent auf 795 Millionen Euro. Daraus sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 70 Cent je Anteilschein bekommen.

Der Umsatz legte bereinigt um Zukäufe und Währungseffekte um 4,1 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro zu. Für das laufenden Jahr peilt der Dax-Konzern erneut ein Umsatzplus in einer Spanne zwischen drei und fünf Prozent an. Die operative Umsatzrendite soll auf Vorjahresniveau von 14,5 Prozent liegen.

Die Auswirkungen des ausbreitenden Coronavirus sind in der Prognose nicht berücksichtigt. Konzernchef Stefan De Loecker machte aber klar, dass er mit verstärktem Gegenwind im Geschäft rechne.