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Mexiko-Stadt verbietet ab kommendem Jahr Plastiksäckli

In Mexiko-Stadt dürfen ab Ende 2020 keine Einweg-Plastiksäckli mehr benutzt werden. Ab Januar 2021 sollen auch Plastikgeschirr, Strohhalme und Luftballons verboten werden, wie aus dem am Donnerstag vom Stadtparlament gebilligten Gesetz hervorgeht.
Damit ist bald Schluss: Die Bewohner von Mexiko-Stadt sollen keine Einweg-Plastiksäckli mehr verwenden (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/AP/Miguel Tovar)

Damit ist bald Schluss: Die Bewohner von Mexiko-Stadt sollen keine Einweg-Plastiksäckli mehr verwenden (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/AP/Miguel Tovar)

(sda/awp/dpa)

Bislang erhalten die Kunden in den Supermärkten und Geschäften der Millionenmetropole kostenlos Plastiktüten für ihre Einkäufe. «Die Hauptstadt hat ein Gesetz verabschiedet, das einen Wendepunkt in der Umweltpolitik darstellt und den anderen Regionen des Landes als Beispiel dienen wird», sagte die Abgeordnete Alessandra Rojo de la Vega, die die Initiative angestossen hatte.

Plastikmüll ist ein globales Problem. Da die billigen Einwegprodukte nicht verrotten, belasten sie auf Jahrhunderte die Umwelt. Auch die EU will bis 2021 zahlreiche Plastikprodukte wie Einweggeschirr, Wattestäbchen und Luftballonhalter verbieten.

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