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Libra-Partner PayPal verlässt Aufsichtsgremium für Digitalgeld

Der Online-Bezahldienst PayPal verlässt das Aufsichtsgremium für die von Facebook geplante Kryptowährung Libra. PayPal habe entschieden, seine Beteiligung an der gemeinnützigen Gesellschaft mit Sitz in Genf aufzugeben.
PayPal will das Projekt Libra nicht mehr aktiv im Aufsichtsgremium begleiten. (Bild: KEYSTONE/AP/PAUL SAKUMA)

PayPal will das Projekt Libra nicht mehr aktiv im Aufsichtsgremium begleiten. (Bild: KEYSTONE/AP/PAUL SAKUMA)

(sda/afp)

Dies erklärte das US-Unternehmen am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Allerdings werde PayPal das Projekt für das Digitalgeld weiterhin «unterstützend» begleiten.

Facebook will Libra im kommenden Jahr einführen. Der US-Konzern verspricht den Nutzern seiner Plattformen, das Einkaufen und Geldüberweisen im Internet werde dadurch so einfach wie das Versenden einer Textnachricht. In der Aufsichtsgesellschaft waren zunächst 28 Investoren vertreten. Dazu gehörten neben PayPal auch Visa und Mastercard, die laut einem Medienbericht jedoch ebenfalls ihre Beteiligung an dem Projekt überdenken wollten.

Zuletzt hatte es aber heftigen Gegenwind unter anderem seitens der G7-Finanzminister gegeben, die davor warnten, Libra könne das internationale Finanzsystem gefährden. Sie erklärten unter anderem, eine Währung gehöre nicht in die Hände eines Privatunternehmens. Die Schweiz forciert das Projekt hingegen, da es sich vielmehr um ein modernes Zahlungssystem handle.

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