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LG verringert Verluste im Smartphone-Geschäft

Der südkoreanische Elektronikhersteller LG schreibt im Geschäft mit Smartphones weiter rote Zahlen, hat allerdings den Verlust im dritten Quartal 2018 deutlich verringern können.
(sda/awp/dpa)

Der operative Verlust in der Sparte mobile Kommunikation belief sich im Zeitraum Juli bis September auf 146,3 Milliarden Won (113,2 Millionen Euro), teilte der einheimische Rivale des Smartphone-Marktführers Samsung am Donnerstag mit. Im Jahr zuvor betrug der Spartenverlust noch umgerechnet 295 Millionen Euro.

Die Smartphone-Verkäufe gingen den Angaben zufolge im Jahresvergleich als Folge der schwachen weltweiten Nachfrage und des härteren Wettbewerbs zurück. Doch bei den Produkten im mittleren Preissegment habe man den Verkauf auf dem Niveau des zweiten Quartals 2018 halten können.

Mit Blick auf die «Hochsaison» im vierten Quartal erwartet LG bei Premium-Produkten einen stärkeren Preiswettbewerb. Entsprechend würden sich auch die Werbekosten erhöhen.

Im Gesamtergebnis verbuchte das Unternehmen angesichts der geringeren Verluste bei Smartphones und stabiler Geschäfte mit Haushaltsgeräten einen kräftigen Gewinnsprung. Der Überschuss stieg im Jahresvergleich um knapp 48 Prozent auf umgerechnet 384 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 1,3 Prozent auf umgerechnet 11,9 Milliarden Euro. Bei TV-Geräten ist LG weltweit die Nummer zwei hinter Samsung.

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