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Konsumgüterkonzern Henkel durch schwaches Kosmetikgeschäft belastet

Beim deutschen Konsumgüterkonzern Henkel drücken steigende Investitionen und ein weiter schwächelndes Kosmetik-Geschäft den operativen Gewinn.
Ein schwächelndes Kosmetikgeschäft hat den deutschen Henkel-Konzern, der etwa die Marke Schwarzkopf herstellt, im ersten Quartal einen Gewinnrückgang beschert. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Ein schwächelndes Kosmetikgeschäft hat den deutschen Henkel-Konzern, der etwa die Marke Schwarzkopf herstellt, im ersten Quartal einen Gewinnrückgang beschert. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda/awp/reu)

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (Ebit) sank im ersten Quartal um 5,6 Prozent auf 795 Millionen Euro, wie der Hersteller von Schwarzkopf, Pritt und Persil am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz legte dagegen um 2,8 Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro zu. Analysten hatten mit einem etwas höheren bereinigten Ebit von 806 Millionen Euro gerechnet, der Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen.

Konzernchef Hans Van Bylen will mit zusätzlichen Investitionen von rund 300 Millionen Euro im Jahr Wachstum und Digitalisierung vorantreiben. Die erhöhten Ausgaben werden die Umsatzrendite 2019 aber voraussichtlich erstmals seit 2014 wieder schrumpfen lassen - sie soll zwischen 16 und 17 Prozent liegen nach 17,6 Prozent im Jahr 2018, bekräftigte Henkel. Der organische Umsatz soll um zwei bis vier Prozent zulegen.

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