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Inflation in Euro-Zone fällt im März auf 1,4 Prozent

Die Inflationsrate in der Euro-Zone entfernt sich weiter vom Ziel der Europäischen Zentralbank von knapp zwei Prozent. Im März lag sie bei lediglich 1,4 Prozent, wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag auf Basis einer Schnellschätzung mitteilte.
Die Inflation in der Eurozone ist im März überraschend gesunken. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die Inflation in der Eurozone ist im März überraschend gesunken. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/awp/reu)

Im Februar waren es noch 1,5 Prozent. Unverarbeitete Lebensmittel verteuerten sich zum Vorjahr nur noch um 1,2 Prozent. Im Februar lag der Anstieg noch bei 2,9 Prozent. Energie verteuerte sich hingegen im März weit stärker als im Vormonat: Hier lag der Zuwachs bei 5,3 Prozent nach 3,6 Prozent im Februar.

Die EZB-Volkswirte kappten jüngst ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr auf 1,2 von zuvor 1,6 Prozent. Börsianer erwarten mittlerweile, dass die Währungshüter das Inflationsziel von knapp zwei Prozent bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein verfehlen werden. Die EZB hat vor dem Hintergrund der Konjunktureintrübung die Zinswende bis mindestens ins nächste Jahr verschoben. Sie hält den geldpolitischen Schlüsselsatz bereits seit März 2016 bei null Prozent.

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