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EU-Staaten verbieten drei bienenschädliche Neonikotinoide

Die EU-Staaten haben am Freitag einem Freilandverbot für drei bienenschädliche Insektengifte zugestimmt. In dem zuständigen EU-Ausschuss in Brüssel sprach sich eine qualifizierte Mehrheit dafür aus, den Einsatz von sogenannten Neonikotinoiden auf Äckern zu verbieten.
Freude bei Bienenfreunde in Brüssel: Die EU hat am Freitag ein Verbot von drei Insektiziden, so genannten Neonikotinoiden, beschlossen, die für Bienen als schädlich gelten. (Bild: KEYSTONE/AP Images for AVAAZ/OLIVIER MATTHYS)

Freude bei Bienenfreunde in Brüssel: Die EU hat am Freitag ein Verbot von drei Insektiziden, so genannten Neonikotinoiden, beschlossen, die für Bienen als schädlich gelten. (Bild: KEYSTONE/AP Images for AVAAZ/OLIVIER MATTHYS)

(sda/dpa)

Die EU-Staaten haben am Freitag einem Freilandverbot für drei bienenschädliche Insektengifte zugestimmt. In dem zuständigen EU-Ausschuss in Brüssel sprach sich eine qualifizierte Mehrheit dafür aus, den Einsatz von sogenannten Neonikotinoiden auf Äckern zu verbieten.

"Die Gesundheit der Bienen bleibt für mich von grösster Bedeutung, weil sie Artenvielfalt, Lebensmittelproduktion und Umwelt betrifft", sagte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis laut Mitteilung.

Laut EU-Kommission soll daher der Einsatz der Insektengifte auf Gewächshäuser beschränkt werden. Konkret geht es um den Einsatz der Wirkstoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid.

Denn Neonikotinoide können Experten zufolge Insekten bereits bei einer niedrigen Dosierung lähmen, töten oder das Lernvermögen und die Orientierungsfähigkeit beeinträchtigen. Die tödliche Dosis liege für viele der Wirkstoffe bei etwa vier Milliardstel Gramm pro Biene.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte die drei Neonikotinoide mehrfach in den Fokus genommen. Anfang April bestätigte sie in einem neuen Bericht die von ihnen ausgehenden Gefahren für Bienen und Hummeln: "Die Mehrzahl der Anwendungen von Neonikotinoid-haltigen Pestiziden stellt ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar."

Das ursprüngliche Votum war für Ende 2017 angesetzt, die Mitgliedsstaaten wollten aber noch auf das neue Urteil der Efsa warten. Die aktuelle Entscheidung soll bis Ende des Jahres in Kraft treten.

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