Entlassungswelle in den USA hält an

Die Entlassungswelle in US-Unternehmen infolge der Corona-Krise hat sich im Mai fortgesetzt - allerdings deutlich langsamer als erwartet. Unter dem Strich wurden 2,76 Millionen Stellen gestrichen.

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Da hat nicht mal der Naked Cowboy in New York noch zu Lachen: Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt weiter (Archivbild).

Da hat nicht mal der Naked Cowboy in New York noch zu Lachen: Die Arbeitslosigkeit in den USA steigt weiter (Archivbild).

KEYSTONE/AP/Evan Agostini
(sda/awp/reu)

Dies geht aus der am Mittwoch veröffentlichten monatlichen Umfrage des Personaldienstleisters ADP hervor. Im April waren mehr als 19,5 Millionen Arbeitsplätze gestrichen worden - so viele wie noch nie in einem Monat.

Die ADP-Zahlen gelten als schlechtes Omen für den bevorstehenden Arbeitsmarktbericht der Regierung, der neben Jobs in der Privatwirtschaft auch Stellen im öffentlichen Dienst umfasst. Hier erwarten Experten einen Wegfall von acht Millionen Jobs, nachdem im April bereits 20,5 Millionen gestrichen wurden.

Die weltgrösste Volkswirtschaft ist im ersten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0 Prozent eingebrochen. Das war der stärkste Rückgang seit den Jahren der Finanzkrise 2007 bis 2009.

Für das laufende zweite Quartal wird ein zweistelliges Minus erwartet. Ein Grund dafür ist die hohe Arbeitslosigkeit, unter der die konsumabhängige US-Wirtschaft leiden dürfte.