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Digitaler und analoger Buchhandel liegen in den USA gleichauf

In den USA ist der Buchverkauf online im vergangenen Jahr erstmals mit dem analogen Handel gleichgezogen. Wachsender Beliebtheit erfreuten sich vor allem Hörbücher. Insgesamt wurden im letzten Jahr in den USA 2,72 Milliarden Bücher verkauft.
Jedes zweite Buch wird online gekauft: In den USA liegen die Umsätze von Online-Shops und herkömmlichen Läden erstmals praktisch gleichauf. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Jedes zweite Buch wird online gekauft: In den USA liegen die Umsätze von Online-Shops und herkömmlichen Läden erstmals praktisch gleichauf. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

(sda/afp)

Der Umsatz der Bücher, die über digitale Kanäle verkauft wurden, habe im Jahr 2017 bei 7,5 Milliarden Dollar gelegen, teilte der Verband amerikanischer Verleger (AAP) am Freitag mit. Im analogen Handel wurden demnach 7,6 Milliarden Dollar umgesetzt.

Im Jahr 2016 war der Vorsprung der klassischen Läden noch deutlich: In diesen wurden Bücher im Wert von 7,95 Milliarden Dollar verkauft. Der digitale Handel lag noch bei einem Umsatz von 7,13 Milliarden Dollar.

Insgesamt wurden 2017 nach AAP-Angaben 2,72 Milliarden Bücher in den Vereinigten Staaten verkauft, etwa so viele wie im Vorjahr. Dies liegt vor allem an der wachsenden Beliebtheit von Hörbüchern, deren Absatz um 28,8 Prozent im Vergleich zu 2016 angestiegen sei.

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