Corona-Pandemie treibt Calgon-Hersteller Reckitt Benckiser an

Die Corona-Pandemie hat dem Konsumgüterhersteller Reckitt Benckiser einen reissenden Absatz von Produkten wie Desinfektionsmitteln und Schmerztabletten beschert.

Drucken
Teilen
Die Desinfektionsmittel von Reckitt Benckiser - etwa unter den Marken Lysol, Dettol oder Sagrotan - waren in der Coronapandemie gefragt.

Die Desinfektionsmittel von Reckitt Benckiser - etwa unter den Marken Lysol, Dettol oder Sagrotan - waren in der Coronapandemie gefragt.

KEYSTONE/AP/Joshua L. Jones
(sda/awp/dpa)

Im ersten Halbjahr sprang der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 11,9 Prozent auf 6,9 Milliarden britische Pfund (umgerechnet 8,2 Milliarden Franken) nach oben.

Mit einem Plus von gut 16 Prozent zogen die Erlöse mit Hygieneprodukten besonders stark an, wie der Hersteller von Calgon, Cillit Bang, Durex und Clearasil am Dienstag in London mitteilte.

Für das laufende Jahr zeigte sich Reckitt-Chef Laxman Narasimhan zuversichtlicher als noch im April. Trotz aller Unsicherheiten infolge der Pandemie rechnet der Manager für 2020 nun mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich.

Unter dem Strich sprang der Nettogewinn des Konzerns in den ersten sechs Monaten von 124 Millionen Pfund im Vorjahr auf knapp 1,1 Milliarden Pfund nach oben. Ein Jahr zuvor hatte noch eine hohe Zahlung im Rechtsstreit um fragwürdige Vermarktungsmethoden der früheren Konzerntochter Indivior das Ergebnis stark belastet. Im fortgeführten Geschäft legte Reckitt Benckisers Überschuss nun um knapp fünf Prozent zu.