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Boomendes Werbegeschäft beflügelt Google-Mutter Alphabet

Google hat im vergangenen Quartal dank sprudelnder Werbequellen mehr Geld verdient als erwartet. Der Mutterkonzern Alphabet gab am Montag nach US-Börsenschluss einen Gewinnsprung von 73 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar bekannt.
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, kann für das erste Quartal eine enorme Gewinnsteigerung ausweisen. (Bild: KEYSTONE/AP/RICHARD DREW)

Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, kann für das erste Quartal eine enorme Gewinnsteigerung ausweisen. (Bild: KEYSTONE/AP/RICHARD DREW)

(sda/dpa/reu)

Google hat im vergangenen Quartal dank sprudelnder Werbequellen mehr Geld verdient als erwartet. Der Mutterkonzern Alphabet gab am Montag nach US-Börsenschluss einen Gewinnsprung von 73 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar bekannt.

Das Unternehmen konnte höhere Preise für seine Werbeangebote durchsetzen. Ausserdem verbuchte es dank einer neuen Bilanzierungsmethode bisher unrealisierte Gewinne aus Beteiligungen an Start-up-Firmen wie Uber. Nachbörslich legten Google-Aktien rund ein Prozent zu.

Das Quartalsergebnis je Aktie lag deutlich über den Schätzungen von Analysten. Der Konzernumsatz schoss um ein Viertel in die Höhe auf 31,15 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über den Markterwartungen. Auswirkungen des Datenskandals bei Facebook oder der im Mai in Kraft tretenden neuen Datenschutz-Grundverordnung in der EU waren dem Alphabet-Quartalsbericht zunächst nicht zu entnehmen. Das Ergebnis dämpfte zudem die Besorgnis, dass sich Investitionen in neue Geschäftsfelder jenseits des klassischen Suchmaschinen-Bereichs negativ auswirken könnten.

Neue Geschäftsfelder kosten Geld

Alphabets Gewinnmargen waren in den vergangenen Quartalen zurückgegangen, nachdem das Unternehmen teure neue Projekte etwa im Cloud-Computing oder im Hardware-Bereich in Angriff genommen hatte.

Dies konnte aber offenbar durch das florierende Werbegeschäft mehr als kompensiert werden: "Die starke Wirtschaft verleitet Unternehmen dazu, immer mehr für Werbung auszugeben", sagte der Analyst Ivan Feinseth von Tigress Financial Partners. "Dabei dominiert Google nach wie vor die Suche auf mobilen Geräten und am Desktop."

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