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BASF bekommt Nachfrage-Flaute der Auto-Industrie zu spüren

BASF bekommt wie erwartet die abflauende Konjunktur zu spüren und muss zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch hinnehmen.
BASF-Betriebsgewinn bricht im ersten Quartal um fast ein Viertel ein. (Bild: KEYSTONE/MAXIME SCHMID)

BASF-Betriebsgewinn bricht im ersten Quartal um fast ein Viertel ein. (Bild: KEYSTONE/MAXIME SCHMID)

(sda/awp/reu)

Vor allem eine geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie - der grössten Kundengruppe des Unternehmens - führte im ersten Quartal zu einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns (Ebit) um 24 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, wie der Chemieriese am Freitag mitteilte.

Der Umsatz erhöhte sich dagegen um drei Prozent auf 16,2 Milliarden Euro. Für 2019 bekräftigte BASF die bisherige Prognose und geht weiter von einem leichten Umsatzwachstum (2018: 62,7 Milliarden Euro) aus. Das Ebit vor Sondereinflüssen soll leicht über dem Vorjahresniveau von 6,4 Milliarden Euro liegen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China habe die Entwicklung der Weltwirtschaft im Auftaktquartal geprägt, erklärte BASF. Die insgesamt verhaltene Marktstimmung habe sich in einer abwartenden Haltung vieler Kunden widergespiegelt. Konzernchef Martin Brudermüller führte den Rückgang im Chemiegeschäft auch auf aussergewöhnlich positive Entwicklungen der Sparte im Vorjahreszeitraum zurück. Gut lief es dagegen Anfang 2019 in der Agrochemie-Sparte, wie BASF weiter mitteilte. Ein wichtiger Faktor für den Umsatzanstieg war hier die Übernahme von Geschäften, die der Rivale Bayer im Zuge der Übernahme von Monsanto an BASF verkauft hatte.

Insgesamt hält BASF an dem Ziel fest, 2019 den operativen Gewinn um ein bis zehn Prozent zu übertreffen. Dabei dürfte der Anstieg am unteren Ende dieser Spanne liegen. BASF-Chef Brudermüller hatte Ende Februar eingeräumt, dass die Planung eine Herausforderung darstelle. Er setzt auf eine Erholung der Autoindustrie sowie eine Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Brudermüller hat für 2019 ein Jahr des Übergangs und der Veränderungen ausgerufen. Abgeschlossen wurde am Mittwoch die Fusion der Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit dem Hamburger Rivalen DEA. Das fusionierte Unternehmen soll im zweiten Halbjahr 2020 an die Börse gebracht werden.

Die BASF-Aktionäre, denen sich Brudermüller am Vormittag bei der Hauptversammlung in Mannheim stellen wird, sollen mit einer um zehn Cent auf 3,20 Euro erhöhten Dividende bei der Stange gehalten werden. Vorbörslich notierte die Aktie 1,4 Prozent im Minus.

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