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Alpiq prüft Verkauf tschechischer Kohlekraftwerke

Der Energiekonzern Alpiq prüft einen Verkauf der tschechischen Kohlekraftwerke Kladno und Zlín. Mit den Mitteln aus einem möglichen Verkauf soll in Wachstumsfelder investiert werden und sollen Schulden weiter abgebaut werden.
Der Energiekonzern Alpiq will europaweit keine Kohlekraftwerke mehr betreiben. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Der Energiekonzern Alpiq will europaweit keine Kohlekraftwerke mehr betreiben. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda/awp)

Bedingung für eine Transaktion seien die drei Kriterien Preis, Transaktionssicherheit und vertragliche Konditionen, ging aus einer Mitteilung vom Dienstag hervor.

An beiden Kohlekraftwerken ist das Unternehmen zu jeweils 100 Prozent beteiligt. Kladno hat den Angaben zufolge eine elektrische Leistung von 516 Megawatt. Das thermische Kraftwerk Zlín produziert Strom, Prozesswärme sowie Fernwärme und hat eine Kapazität von 64 Megawatt elektrisch und 376 Megawatt thermisch.

Mit der möglichen Devestition will sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft fokussieren. Alpiq strebe ein europaweit kohlefreies Produktionsportfolio an, hiess es. Nach dem im Juli 2018 abgeschlossenen Verkauf des Industriegeschäfts setze der Konzern somit die Fokussierung auf das Kerngeschäft fort.

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