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Aktionär sieht bei Facebook Verstoss gegen Kapitalmarktrecht

Nach dem heftigen Kursabsturz der Aktie verklagt ein Anteilseigner das soziale Netzwerk Facebook und seinen Chef Mark Zuckerberg in einem Bundesgericht in Manhattan. Er wirft Facebook und Zuckerberg vor, gegen Kapitalmarktrecht verstossen zu haben.
Nach dem Kurssturz der Facebook-Aktie hat Unternehmenschef Mark Zuckerberg die Klage mindestens eines Anlegers am Hals. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK)

Nach dem Kurssturz der Facebook-Aktie hat Unternehmenschef Mark Zuckerberg die Klage mindestens eines Anlegers am Hals. (Bild: KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK)

(sda/reu)

Der Aktionär strebt eine Sammelklage an und fordert mit der am Freitag bekanntgewordene Beschwerde Schadenersatz in nicht genannter Höhe. Die Aktie des Internet-Netzwerkes war am Donnerstag um rund 19 Prozent eingebrochen. Dadurch kam es zu einer milliardenschweren Kapitalvernichtung.

Der Facebook-Konzern, der zuletzt wegen Datenskandalen in den Schlagzeilen war, hatte die Anleger mit seinem Geschäftsbericht und dem Ausblick schockiert. Mindestens 16 Brokerhäuser senkten ihre Kursziele. Sie wiesen darauf hin, dass unter anderem die bessere Beachtung der Privatsphäre der Nutzer Kosten mit sich bringen würde. Dies könne die Gewinnmargen von Facebook für mehr als zwei Jahre belasten.

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