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Zürich scheidet im Sechzehntelfinal aus

Der FC Zürich verliert auch das Rückspiel in der Europa League gegen Napoli. Auf das 1:3 daheim folgt ein 0:2 im Süden Italiens. Damit ist der FCZ im Sechzehntelfinal deutlich gescheitert.
Auch in Neapel gab es für den FCZ nichts zu holen: Marco Schönbächler und seine Teamkollegen scheiden im Sechzehntelfinal klar aus (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)Auch in Neapel gab es für den FCZ nichts zu holen: Marco Schönbächler und seine Teamkollegen scheiden im Sechzehntelfinal klar aus (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)
Assan Ceesay und seine Teamkollegen bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)Assan Ceesay und seine Teamkollegen bedanken sich bei den Fans für die Unterstützung (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)
Adam Ounas freut sich über sein 2:0 (Bild: KEYSTONE/AP ANSA/CIRO FUSCO)Adam Ounas freut sich über sein 2:0 (Bild: KEYSTONE/AP ANSA/CIRO FUSCO)
Gut 2000 FCZ-Fans sind nach Neapel gereist (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)Gut 2000 FCZ-Fans sind nach Neapel gereist (Bild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)
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Zürich scheidet im Sechzehntelfinal aus

(sda)

Es hätte Wundersames gebraucht, um das Handicap aus dem Hinspiel wettzumachen. Der FC Zürich zeigte eine korrekte Leistung in Neapel. Spannung konnte er aber nicht erzeugen. Dafür hätte es ein frühes Tor gebraucht und einige Offensivaktionen mehr. Ohne in den höchsten Gang zu schalten, kam Napoli im mit 20'000 Zuschauern nur zu einem Drittel gefüllten Stadion zum Heimsieg. Simone Verdi kurz vor der Pause und Adam Ounas eine Viertelstunde vor Schluss sorgten für das logische Resultat in der unspektakulären Partie, die die Europacup-Saison der Schweizer Klubs beendete.

Der FC Zürich kann für sich beanspruchen, etwas mehr Widerstand geleistet zu haben als noch im Heimspiel. Er schaffte es, die Neapolitaner in Zweikämpfe zu verstricken. Die Zürcher bedrängten ihre Gegenspieler gekonnt und erarbeiteten sich immer wieder mal Raum, um eigene Angriffe einzuleiten. Ludovic Magnin hatte mit seiner offensiv geprägten Aufstellung den Ton noch vor dem Anpfiff vorgegeben. Nur zwei gelernte Verteidiger standen auf dem Platz. Auf den Aussenpositionen der Defensive spielten mit Adrian Winter und Benjamin Kololli zwei Spieler, die ansonsten meistens weiter vorne eingesetzt werden.

Es war ein positiver Eindruck, den der FCZ hinterliess - aber auch nicht mehr. Zu keinem Zeitpunkt lag vor gut 2000 lautstarken FCZ-Fans im Stadio San Paolo eine Sensation in der Luft. Dafür fehlte dem Aussenseiter trotz der offensiven Grundausrichtung und der Doppelspitze mit Stephen Odey und dem sehr aktiven Assan Ceesay die Durchschlagskraft. Der erhoffte frühe Führungstreffer, der dem Duell nach dem 1:3 im Heimspiel neue Spannung verliehen hätte, blieb aus. Die beste Chance dazu vergab Ceesay nach einer Viertelstunde. Aus sehr guter Position köpfelte er freistehend am Tor vorbei. Bald nach der Pause verfehlte auch Salim Khelifi aus elf Metern das Ziel.

Die Zürcher kamen nicht zu vielen Möglichkeiten und brachen in den 90 Minuten nur einen Schuss auf das Tor. Auf den öffnenden Pass aus dem Mittelfeld warteten die Stürmer meistens vergeblich. Die Schaltzentrale des FCZ überzeugte im Zweikampf, agierte aber nicht genügend kreativ, kombinierte nicht rasch genug. Magnin musste einige Absenzen kompensieren. Unter anderem spielte der 17-jährige Simon Sohm für den gesperrten Hekuran Kryeziu. Für ihn war es erst der zweite Einsatz von Beginn weg für den FC Zürich. Im Verlauf der zweiten Halbzeit kamen mit Bledian Krasniqi und Lavdim Zumberi zwei weitere FCZ-Teenager ins Spiel.

Aus den Top 15 Europas gefallen

Durch die Niederlage ist auch klar, dass die Schweiz in der UEFA-Wertung aus den Top 15 fallen wird und damit in der übernächsten Saison nur noch vier Europacup-Plätze zugute hat. Der FCZ kann für den Absturz nicht verantwortlich gemacht werden. Der Schweizer Cupsieger erfüllte mit dem Vorstoss in die Sechzehntelfinals mehr als bloss die Pflicht. In der Gruppenphase kam er zu drei Siegen, darunter jenen gegen Bayer Leverkusen.

Mehr war für den FCZ nicht möglich. Um erstmals seit 1999 eine K.o.-Runde zu überstehen, hätte der Gegner ein anderer sein müssen. Napoli - wenn auch zuletzt nicht in bester Verfassung - war eine Nummer zu gross, eine speziell schwierige Aufgabe. Schliesslich waren die Süditaliener im letzten Dezember als bester Dritter in der Champions-League-Gruppenphase gegen Paris Saint-Germain und Liverpool gescheitert. In der Serie A belegen sie hinter Juventus Turin souverän den 2. Platz.

Telegramm:

Napoli - Zürich 2:0 (1:0)

20'000 Zuschauer. - SR Sidiropoulos (GRE). - Tore: 43. Verdi 1:0. 75. Ounas 2:0.

Napoli: Meret; Hysaj, Chiriches (56. Luperto), Koulibaly, Ghoulam; Ounas (77. Milik), Diawara, Zielinski (66. Allan), Verdi; Insigne, Mertens.

Zürich: Brecher; Winter, Bangura, Mirlind Kryeziu, Kololli (82. Charabadse); Khelifi, Sohm, Domgjoni, Schönbächler (64. Krasniqi); Odey (60. Zumberi), Ceesay.

Bemerkungen: Napoli ohne Mario Rui, Younes und Albiol (alle verletzt). Zürich ohne Hekuran Kryeziu (gesperrt), Sertic (nicht spielberechtigt), Untersee, Marchesano, Rüegg, Pa Modou, Aliu, Omeragic und Sauter (alle verletzt). Verwarnungen: 34. Chiriches (Foul).

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