Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zug reichten zwei Tore gegen harmlose Davoser

Zug kommt gegen den kriselnden HC Davos zu einem erwarteten, aber zu knappen 2:0-Sieg. HCD-Goalie Gilles Senn, ein Fehlentscheid und die fehlende Effizienz verhindern eine frühere Entscheidung.
David McIntyre (7) freut sich über sein 1:0 (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

David McIntyre (7) freut sich über sein 1:0 (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Bis 29 Sekunden vor Schluss mussten die Zuger zittern, ehe Garrett Roe den Puck zum 2:0 ins verlassene Tor schieben konnte. Die Davoser hatten sich mit viel Leidenschaft verteidigt, am Ende war die Zuger Übermacht aber zu gross. Der Treffer in doppelter Überzahl durch den Kanadier David McIntyre in der 34. Minute reichte, weil die Bündner offensiv zu harmlos auftraten. Gerade mal 15 Schüsse musste EVZ-Goalie Tobias Stephan für den Shutout in seinem 750. NLA-Spiel abwehren.

Auf der anderen Seite wehrte sich Gilles Senn, der erst zum vierten Mal in dieser Saison den Vorzug gegenüber Anders Lindbäck erhielt, nach Kräften und hielt immer wieder bravourös. Es anerkannte in der 39. Minute das vermeintliche 2:0 durch Dennis Everberg nicht an, obwohl der Davoser Perttu Lindgren den Puck klar hinter der Torlinie wegschlug. Es spielte am Ende keine Rolle, Senns 39 Paraden blieben ein Muster ohne Wert.

Die Playoffs rücken für den HC Davos immer weiter in die Ferne. Bereits 18 Punkte beträgt der Rückstand des Tabellen-Vorletzten mittlerweile auf den 8. Platz. Auch der Rücktritt von Coach Arno Del Curto brachte keine Wende. Im Gegenteil: Sämtliche drei Meisterschaftsspiele sowie der Cup-Viertelfinal gingen seither verloren.

Am Schluss musste sich der Underdog geschlagen geben: Zug gewinnt gegen den HCD mit 2:0. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Der HCD fand heute kein Mittel gegen die EVZ-Defensive. Hier berät Davos-Coach Michel Riesen Perttu Lindgren. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Auch wenn es manchmal eng wurde, blieb Zugs Torhüter Tobias Stephan ohne Gegentor. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Voller Körpereinsatz: EVZ-Verteidiger Johan Morant versucht Andres Ambühl mit letzter Kraft zu stoppen. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Perttu Lindgren versucht, Zugs Yannick-Lennart Albrecht vom Slot fernzuhalten. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Reto Suri schirmt die Scheibe vor Magnus Nygren ab. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Frenetischer Zuger Jubel nach dem 1:0-Führungstreffer von David McIntyre. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Trotz der starken Leistung vom Davoser Torhüter Gilles Senn gehen die Bündner als Verlierer vom Eis. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Bei den jeweiligen Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams kommt es fast schon traditionell zu viel Emotionen. Hier geraten sich Zugs Reto Suri und der Davoser Sven Jung in die Haare. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Kampf um jeden Quadratzentimeter Eisfläche: Der Davoser Andres Ambühl hat es schwer im Zuger Slot. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
Nur ein Team erzielte heute die Tore: Hier macht Zugs Everberg Druck im Davoser Slot. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Zug, 8. Dezember 2018))
11 Bilder

EVZ - HCD 2:0

Telegramm:

Zug - Davos 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Tscherrig/Lemelin, Castelli/Ambrosetti. - Tore: 34. McIntyre (Everberg, Martschini/Ausschlüsse Du Bois, Marc Wieser) 1:0. 60. (59:31) Roe 2:0 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 plus 10 (Zehnder) Minuten gegen Zug, 5mal 2 plus 10 (Du Bois) Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Pestoni.

Zug: Stephan; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Morant, Zgraggen; Schlumpf, Zryd; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Widerström, Albrecht, Suri; Zehnder, Senteler, Schnyder.

Davos: Senn; Nygren, Barandun; Bachofner, Du Bois; Stoop, Heldner; Buchli, Jung; Marc Wieser, Lindgren, Meyer; Rödin, Ambühl, Pestoni; Frehner, Bader, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Egli.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg und Leuenberger, Davos ohne Paschoud, Corvi (alle verletzt), und Hischier (krank). Zug-Goalie Stephan für sein 750. NLA-Spiel geehrt. Pfostenschüsse: Diaz (38.); Ambühl (46.). Timeout Davos (60.), von 59:11 bis 59:31 ohne Goalie.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.