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Zeidler als neuer St. Gallen-Coach bestätigt

Die Rückkehr von Peter Zeidler in die Super League ist nun offiziell. Am Dienstagvormittag wurde der Deutsche in St. Gallen als neuer Cheftrainer vorgestellt.
Peter Zeidler kehrt mit einem Lachen zum Schweizer Fussball zurück (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Peter Zeidler kehrt mit einem Lachen zum Schweizer Fussball zurück (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Die neue Führung in St. Gallen hatte sich Zeit gelassen. Zeit auf der Suche nach einem Nachfolger von Giorgio Contini auf dem Posten des Cheftrainers. Nun wurde dieser im Kybunpark mit euphorischen Worten vorgestellt. So machte Sportchef Alain Sutter keinen Hehl daraus, in Peter Zeidler "den absoluten Wunschkandidaten" gefunden zu haben. Wie grosse Hoffnungen sie in der Ostschweiz in den 55-jährigen Schwaben stecken, zeigte sich nicht zuletzt am Dreijahres-Vertrag, den Hüppi und Sutter Zeidler offerierten.

Überrascht hat die Nomination Zeidlers indes nicht mehr. Einerseits wurde bereits seit Tagen über seine Anstellung beim Tabellenfünften der Super League spekuliert, andererseits passt Zeidler von seiner Spielphilosophie ins Konzept der neuen St. Galler Führung. Er steht wie sein einstiger Mentor Ralf Rangnick, dessen Assistent Zeidler bei der TSG Hoffenheim war, für ambitionierten und attraktiven Fussball.

Menschenfreund Zeidler

Noch wichtiger als die Fachkompetenz scheint für Hüppi die besondere Persönlichkeit von Zeidler zu sein. "Sachverstand ist eine Selbstverständlichkeit. Aber es geht um andere Werte, andere Faktoren, die uns sehr wichtig sind. Es geht um Respekt, um Sozialkompetenz", sagte der Präsident. In der Tat gilt Zeidler als umgänglich, aufgeschlossen und nahbar - ein "Menschenfreund" wie es Ostschweizer Medien zusammenfassten.

Allein durch seine sozialen Kompetenzen wird Zeidler den FCSG dennoch nicht auf Kurs bringen. Besonders in der Defensive wartet einige Arbeit auf ihn; mit 69 Gegentreffern stellen die Ostschweizer die schwächste Abwehr der gesamten Liga. Auf Stärken und Schwächen in der Mannschaft angesprochen gab sich Zeidler zurückhaltend.

"Es ist schwierig in der Super League mit Mannschaften wie YB und Basel zu bestehen", bilanzierte St. Gallens neuer Cheftrainer. Konkrete Stärken oder Schwächen könne er noch nicht nennen, dafür sei es noch zu früh. Einen Angriff auf die Vormachtstellung der Berner und Basler planen die St. Galler also vorerst nicht. Ziel sei es, sich in den Top 5 zu etablieren, sagte Hüppi.

In der letzten Saison stand Zeidler vor seinem Engagement beim französischen Zweitligisten Sochaux beim FC Sion unter Vertrag. Obwohl die Walliser damals den 3. Tabellenrang belegten und sich für den Cupfinal gegen Basel qualifiziert hatten, wurde er nach einer mässigen Rückrunde sechs Wochen vor dem Saisonende entlassen.

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