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YB lässt sich auch von Angstgegner Thun nicht stoppen

Die Young Boys gewinnen auch das neunte Spiel in der Super League und bringen damit das erste Saisonviertel makellos hinter sich. Der Meister setzt sich beim ersten Verfolger Thun mit 4:1 durch.
Miralem Sulejmani lässt sich in Thun feiern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Miralem Sulejmani lässt sich in Thun feiern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Viel eindrücklicher hätten die Young Boys ihre Vormachtstellung in der Schweizer Meisterschaft nicht unterstreichen können. In den letzten sieben Tagen setzten sich die Berner gegen Basel, St. Gallen und Thun, drei Mannschaften aus den Top 3, durch. Am Samstagabend in Thun taten sie es mit einer umgestellten Mannschaft. Neben den verletzten Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlten in der Startformation auch Abwehrchef Steve von Bergen, Routinier Loris Benito und die beiden besten Torschützen, Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht.

Gerardo Seoane gab einigen Leistungsträgern eine Verschnaufpause, schliesslich geht es für YB mit englischen Wochen weiter. Am Dienstag steht das Champions-League-Spiel in Turin an. Und weil in Thun eigentlich alles planmässig aufging, konnte der Trainer im Verlauf der zweiten Halbzeit sogar seine ersten zwei Torschützen noch auswechseln und etwas schonen.

Miralem Sulejmani war einer, der sich den vorzeitigen Feierabend verdient hatte. Der Serbe war entscheidend dafür, dass für YB das Gastspiel in Thun letztlich reibungslos verlief. Er leitete nach zehn Minuten das 1:0 von Jean-Pierre Nsame mit einem herrlichen Pass in die Tiefe ein und erzielte nach einer halben Stunde das 2:1 mittels Penalty, den er zuvor selber provoziert hatte. Das 3:1 erzielte Michael Aebischer nach einer guten Stunde und einem kurz ausgeführten Eckball. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Roger Assalé in der 83. Minute.

Im Spiel des FC Thun schlichen sich zu viele Fehler ein und liess die Effizienz zu sehr zu wünschen übrig, um dem Kantonsrivalen über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Phasenweise war zu sehen, weshalb die Oberländer zuletzt fünf Partien ungeschlagen geblieben waren, etwa in der 18. Minute, als eine schnörkellose Aktion zum 1:1 führte. Ein Einwurf, ein Pass von Dennis Hediger und ein Volley von Marvin Spielmann setzten YBs Abwehr schachmatt.

Ansonsten machte die Verteidigung der Young Boys ihre Sache gut, was hervorzuheben ist, weil sie in einer speziellen Konstellation auftrat, mit Schick, Lauper, Camara und Garcia. Keiner aus diesem Quartett gehört zur eigentlichen Stammformation. Die Breite des Berner Kaders ist einer der Gründe für das perfekte erste Quartal. Vor YB gelangen nur dem FC Basel (dreimal) neun Siege zum Saisonstart. Die Rekordmarke der Basler aus dem Jahr 2003 liegt bei 13 Siegen in Folge.

Telegramm und Rangliste:

Thun - Young Boys 1:4 (1:2)

9021 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 10. Nsame (Sulejmani) 0:1. 18. Spielmann (Hediger) 1:1. 30. Sulejmani (Foulpenalty) 1:2. 61. Aebischer (Schick) 1:3. 83. Assalé (Hoarau) 1:4.

Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter (49. Fatkic), Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen, Stillhart, Spielmann (76. Schwizer); Ferreira (62. Hunziker).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Camara, Garcia; Bertone, Sanogo; Moumi Ngamaleu, Aebischer (68. Assalé), Sulejmani (80. Fassnacht); Nsame (68. Hoarau).

Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Facchinetti, Joss und Righetti (alle verletzt). Young Boys ohne Sow, Mbabu, Lotomba, Wüthrich und Teixeira (alle verletzt). Verwarnungen: 35. Lauper (Foul). 40. Nsame (Unsportlichkeit). 54. Glarner. 81. Sanogo (beide Foul).

Resultate. Samstag: St. Gallen - Grasshoppers 2:1 (0:1). Thun - Young Boys 1:4 (1:2). - Sonntag: Lugano - Basel 16.00. Luzern - Sion 16.00. Zürich - Neuchâtel Xamax FCS 16.00.

Rangliste: 1. Young Boys 9/27 (32:6). 2. Zürich 8/14 (8:8). 3. Thun 9/14 (19:14). 4. St. Gallen 9/14 (14:15). 5. Basel 8/12 (14:17). 6. Luzern 8/9 (11:13). 7. Lugano 8/9 (11:14). 8. Neuchâtel Xamax FCS 8/7 (11:21). 9. Grasshoppers 9/7 (11:18). 10. Sion 8/6 (13:18).

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