Xamax - Sion findet erst am Donnerstag statt

Der positive Corona-Fall bei Neuchâtel Xamax hat zu einer kurzfristigen Verschiebung der Partie zwischen den Neuenburgern und dem FC Sion um 24 Stunden von Mittwoch auf Donnerstag geführt.

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Xamax-Trainer Stéphane Henchoz tritt mit seinem Team erst am Donnerstag gegen Sion an

Xamax-Trainer Stéphane Henchoz tritt mit seinem Team erst am Donnerstag gegen Sion an

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
(sda)

Die Swiss Football League hat das Spiel Neuchâtel Xamax - FC Sion nach Rücksprache mit der kantonalen Behörde auf Donnerstag um 18.15 Uhr verschoben. Die Austragung der Partie ist mittlerweile gesichert.

Nach zusätzlichen Abklärungen ist der Neuenburger Kantonsarztes Claude-François Robert der Ansicht, dass vom infizierten Spieler keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht. Dies teilte der Klub am Mittwoch in einem Communiqué mit.

«Folglich sind in diesem Fall keine Massnahmen für die öffentliche Gesundheit gemäss dem Pandemiegesetz mehr anzuwenden, also keine Isolation und keine Quarantäne», liess Kantonsarzt Robert verlauten. Die normalen Schutzmassnahmen sollen indessen aufrechterhalten bleiben. Das Kader der Xamaxiens steht also für das Spiel vom Donnerstagabend ganz zur Verfügung.

Konsequenzen für Folgerunden

Nachdem aus Neuenburg grünes Licht für die Spielverschiebung eingetroffen war, nahm die Swiss Football League weitere Anpassungen am engen Spielplan vor: Die Partie zwischen Sion und Lugano findet nun am Sonntag, 19. Juli, um 16.00 Uhr statt, das Duell zwischen Lugano und dem FC Zürich wurde ebenfalls um einen Tag nach hinten verschoben und wird neu am Mittwoch, 22. Juli, um 20.30 Uhr ausgetragen. Somit ist gewährleistet, dass alle Teams mindestens drei Tage Pause zwischen den einzelnen Spielen haben.

Die Spieler von Xamax und Sion erfuhren am Mittwoch kurz nach dem Mittagessen von der Verschiebung. Der FC Sion ist nun bereits zum zweiten Mal Opfer einer kurzfristigen Neuansetzung. Bei den abstiegsgefährdeten Wallisern wurde auf die Vorgänge in der Super League in den letzten Tagen teilweise nervös reagiert. Stürmer Pajtim Kasami machte seinem Ärger über Twitter Luft: «Skandal, was hier in dieser Liga momentan passiert. Eine absolute Frechheit!!!», schrieb er am Mittwoch.