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Xamax' Schlussspurt kommt zu spät

Die Grasshoppers gewinnen das Abstiegsduell gegen Aufsteiger Neuchâtel Xamax auswärts 3:2. Am Ende verspielen die Zürcher den komfortablen Vorsprung beinahe noch.
Der GC-Verteidiger Julien Ngoy kommt vor Xamax-Spieler Mustafa Sejmenovic an den Ball (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Der GC-Verteidiger Julien Ngoy kommt vor Xamax-Spieler Mustafa Sejmenovic an den Ball (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Die Niederlage ist für Neuchâtel Xamax bitter: Während die Zürcher ihre Tormöglichkeiten äusserst effizient zur 3:0-Führung verwerteten, sündigte der Aufsteiger in dieser Beziehung gleich mehrmals und kam nur noch auf 2:3 heran.

Beinahe wäre das gefährliche Nachlassen der Gäste nach ihrer komfortablen 3:0-Führung noch bestraft worden. Xamax-Topskorer Raphaël Nuzzolo brachte die Neuenburger in der Schlussphase mit seinen Saisontoren 7 und 8 nochmals heran, doch die Zürcher retteten den wichtigen Auswärtserfolg mit viel Glück über die Distanz.

Der Gastgeber muss sich an der eigenen Nase nehmen, dass er diese Partie verlor. Ausgerechnet in seiner starken Druckphase nach der Pause musste er zwei perfekte Konter der Gäste zulassen, welche durch Nedim Bajrami und Aimery Pinga zur vorentscheidenden 3:0-Führung der Grasshoppers führten. Bajrami war mit einem sehenswerten Schlenzer in die entfernte hohe Torecke erfolgreich, Pinga erzielte sein zweites Saisontor nach einem herrlichen Steilpass von Julien Ngoy, der die Zürcher vor der Pause in Führung geschossen und damit seinen ersten Super-League-Treffer erzielt hatte.

Hoch anzurechnen ist dem nach dieser Niederlage schon leicht distanzierten Tabellenletzten Xamax, dass er trotz dem 0:3-Rückstand nicht aufgab und beinahe noch zum Ausgleich gekommen wäre. Der zur Pause eingewechselte Samir Ramizi brachte viel Druck ins Neuenburger Spiel und hätte in der Nachspielzeit gleich zweimal das nicht unverdiente 3:3 erzielen können. Beide Male verpasste er aus kürzester Distanz.

Die Grasshoppers vermochten sich dank ihrem vierten Saisonsieg leicht vom letzten Platz abzusetzen. Drei Punkte beträgt der Abstand nun auf die Neuenburger. Trotz der drei Auswärtstore haben sie aber noch immer am wenigsten Treffer der ganzen Liga erzielt.

Telegramm:

Neuchâtel Xamax - Grasshoppers 2:3 (0:1)

4708 Zuschauer. - SR Fähndrich. - Tore: 30. Ngoy (Bahoui) 0:1. 59. Bajrami (Holzhauser) 0:2. 65. Pinga (Ngoy) 0:3. 69. Nuzzolo (Doudin) 1:3. 87. Nuzzolo (Doudin) 2:3.

Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Oss, Sejmenovic, Kamber; Corbaz (75. Veloso), Pickel; Nuzzolo, Doudin, Tréand (46. Ramizi); Ademi (72. Mulaj).

Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Ajeti, Zesiger, Doumbia; Diani, Holzhauser (92. Cvetkovic); Bajrami (90. Pusic), Ngoy, Bahoui; Pinga (83. Sukacev).

Bemerkungen: Xamax ohne Di Nardo, Djuric und Santana (alle verletzt). Grasshoppers ohne Basic, Djuricin, Jeffrén, Nathan, Rhyner, Sigurjonsson und Tarashaj (alle verletzt). 15. Corbaz (Foul), 58. Lindner (Unsportlichkeit), 66. Pinga (Unsportlichkeit), 76. Doudin (Foul) und 81. Pickel (Reklamieren), alle verwarnt.

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