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Xamax hält GC auf Distanz

Die Grasshoppers sind immer akuter abstiegsbedroht. Das Kellerduell zwischen Neuchâtel Xamax und GC endet mit einem 1:1. Der Rekordmeister ist mehr denn je auf ein Wunder angewiesen.
Yoric Ravet (hinten) und Mike Gomes schrecken im Zweikampf nicht zu zurück (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Yoric Ravet (hinten) und Mike Gomes schrecken im Zweikampf nicht zu zurück (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Lange konnten die Grasshoppers hoffen. Auf den ersten Sieg seit 153 Tagen. Und darauf, dass sie den Abstiegskampf mit einem Auswärtssieg bei Neuchâtel Xamax neu befeuern. Die Mannschaft von Uli Forte führte dank einem frühen Tor von Julien Ngoy und lag damit in der virtuellen Rangliste nur noch sechs Punkte hinter dem Barrageplatz. Sie verteidigte das 1:0 über weite Strecken gut und schnupperte einige Male am 2:0. Wie so oft in dieser Saison behielt die Partie kein gutes Ende vor für die Grasshoppers. Raphaël Nuzzolo glich für Xamax mit Anbruch der Schlussviertelstunde aus. Weitere Tore fielen nicht, obwohl die Grasshoppers das Risiko zusehends erhöhten.

Zumindest kassierten die gebeutelten Gäste, bei denen der im Vorfeld als verletzt gemeldete Marko Basic in der 66. Minute überraschend sein Comeback gab, am Ende nicht noch das 1:2. Einige Male bot sich den Neuenburgern die Chance dazu, weil der Gegner den Sieg mehr brauchte und Räume für Kontern öffnete. Als letzter scheiterte Samir Ramizi in der 93. Minute aus guter Position.

Nach dem leistungsgerechten Remis präsentiert sich die Situation für die Grasshoppers fast schon ausweglos. Neun Punkte müsste der seit dem 25. November sieglose Rekordmeister in den letzten fünf Spielen auf die formstarken Neuenburger gutmachen. Auch deshalb haderten einige Zürcher mit den engen Schiedsrichter-Entscheiden. Beim Ausgleich startete Nuzzolo aus abseitsverdächtiger Position, auf der anderen Seite wurden zwei Treffer von Marco Djuricin wegen Abseitsstellungen nicht anerkannt. Beim ersten nach einer halben Stunde war der Fall klar, beim zweiten war es knapp.

Den Gegentreffer hatten sich die Gäste aber auch selbst zuzuschreiben. Als letztes Glied in der Kette machte für einmal auch Heinz Lindner keine gute Falle. Weil sich Lindner sich beim Herauslaufen verschätzte, konnte Xamax' Topskorer den GC-Keeper umkurven und zum Ausgleich einschieben. Ihrerseits hatten die Grasshoppers beim Führungstreffer ebenfalls von einer unglücklichen Goalie-Aktion profitiert. Laurent Walthert hatte eine Flanke von Yoric Ravet ungenügend abgelenkt.

Telegramm und Rangliste:

Neuchâtel Xamax - Grasshoppers 1:1 (0:1)

7137 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 8. Ngoy (Bajrami) 0:1. 75. Nuzzolo (Ramizi) 1:1.

Neuchâtel Xamax: Walthert; Sejmenovic (73. Tréand), Oss, Djuric; Gomes, Pickel (64. Ramizi), Serey Die, Janick Kamber; Doudin; Pululu (83. Di Nardo), Nuzzolo.

Grasshoppers: Lindner; Pusic, Cvetkovic, Zesiger, Asllani; Taipi (66. Basic), Diani (85. Pinga); Ravet, Bajrami, Ngoy (81. Tarashaj); Djuricin.

Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Ademi (gesperrt), Huyghebaert und Le Pogam (beide verletzt). Grasshoppers ohne Nathan, Sigurjonsson, Caiuby, Robin Kamber, Gjorgjev, und Arigoni (alle verletzt). Verwarnungen: 49. Zesiger (Foul). 69. Asllani (Spielverzögerung). 73. Djuricin (Unsportlichkeit). 92. Di Nardo (Foul).

Ein weiteres Resultat vom Samstag: Luzern - Thun 3:1 (2:0).

Rangliste: 1. Young Boys 30/78 (79:28). 2. Basel 30/56 (55:39). 3. Thun 31/40 (54:51). 4. Luzern 31/40 (47:53). 5. Lugano 30/37 (42:42). 6. Sion 30/37 (45:47). 7. St. Gallen 30/36 (41:51). 8. Zürich 30/34 (36:44). 9. Neuchâtel Xamax FCS 31/33 (39:57). 10. Grasshoppers 31/24 (28:54).

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