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Wie verdauen die Sittener den schweren Schlag?

Was die Sittener Spieler im Cupmatch gegen Basel erlebten, kann dem ganze Team Schaden zufügen. Es ist fraglich, ob die Walliser für den Match vom Samstag bei YB die Moral zurückgewinnen.
Murat Yakin muss seiner Mannschaft wieder Moral geben (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Murat Yakin muss seiner Mannschaft wieder Moral geben (Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(sda)

Wer nach 82 Minuten in einem Cupspiel 2:0 führt, danach alles aus der Hand gibt und auch in der Verlängerung zwei Tore kassiert, erlebt eine Art GAU. So erging es der Mannschaft von Trainer Murat Yakin im Tourbillon gegen den FC Basel. 72 Stunden später müssen die Walliser im Stade de Suisse das auf dem Papier schwierigste Spiel der Meisterschaft bestreiten, gegen den Meister und designierten neuen Meister YB.

Murat Yakin ärgerte sich nach dem Ausscheiden aus dem Cupwettbewerb auch über Fehler und Unkonzentriertheiten seiner Spieler - besonders in der Defensive. Die Basler erzielten das Anschlusstor zum 1:2 fast ohne Gegenwehr der Walliser. Nur dadurch wurde die späte Wende überhaupt möglich. Yakin muss also seinen Leuten nicht nur eine Seelenmassage geben, sondern ihnen auch den Biss geben, ohne den es in Bern kaum gut herauskommen wird.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Grasshoppers - Luzern (bisherige Duelle der Saison: 1:2, 2:3). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Nathan, Basic und Arigoni (alle verletzt); Kakabadse und Knezevic (beide verletzt). - Fraglich: - ; Cirkovic und Juric. - Statistik: Die Grasshoppers sehen dank dem einigermassen überraschenden Punktgewinn in Thun nach den sechs aufeinanderfolgenden Niederlagen etwas Licht im Dunkel. Ihr letzter Sieg, ein 2:1 daheim gegen St. Gallen, geht auf den 25. November zurück. Aber auch die Luzerner wurden zuletzt gebeutelt, und auch sie konnten eine schwarze Serie (drei Niederlagen) am letzten Wochenende stoppen - mit dem spät erzielten 1:1 beim FCZ. Thomas Häberli beginnt seine Mission also mit zwei Meisterschaftsspielen im Letzigrund. Von den letzten sechs Direktbegegnungen gewann Luzern drei, die restlichen gingen unentschieden aus.

Young Boys - Sion (3:0, 3:2). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Hänni. - Absenzen: Hoarau und Lotomba (beide verletzt); Kasami (gesperrt), Carlitos, Mitrjuschkin, Raphael, Kukeli und Baltazar (alle verletzt). - Fraglich: Camara, Lauper, Mbabu und Sulejmani; Song. - Statistik: Im Heimspiel gegen Sion im Herbst lieferten die Young Boys ein Paradebeispiel ihrer Stärke in der zweiten Halbzeit ab. Sie lagen in der Pause 0:2 zurück, drehten den Match aber zum 3:2 unter anderem mit zwei Kopfballtoren in den letzten acht Minuten. Die Walliser würden schon mit einem Remis in Bern eine üble Serie beenden. Sie haben die letzten neun Duelle mit YB in der Meisterschaft alle verloren - mit 7:22 Toren. Sions letzter Sieg in Bern ist fast schon nicht mehr wahr. Es war ein 2:1 im August 1996. Der reaktivierte Robert Prytz hatte YB damals in Führung gebracht, Vladan Lukic und Philippe Vercruysse schlugen zurück. Am Schluss jener Saison stieg YB ab.

Rangliste: 1. Young Boys 22/59 (63:21). 2. Basel 22/40 (42:34). 3. Thun 22/36 (44:31). 4. Zürich 22/29 (31:32). 5. St. Gallen 22/28 (34:41). 6. Sion 22/26 (35:36). 7. Luzern 22/26 (32:42). 8. Lugano 22/23 (32:38). 9. Neuchâtel Xamax FCS 22/19 (29:47). 10. Grasshoppers 22/18 (23:43).

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