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Wie gross darf das Lazarett werden?

Vor einem Jahr marschieren die Young Boys in der Meisterschaft durch. Aber jetzt stehen sie vor einem schwierigen August, der am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Lugano beginnt.
Wenn bei YB immer mehr wichtige Spieler fehlen, können irgendwann auch Sportchef Christoph Spycher und Trainer Gerardo Seoane nichts mehr aus dem Hut zaubern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Wenn bei YB immer mehr wichtige Spieler fehlen, können irgendwann auch Sportchef Christoph Spycher und Trainer Gerardo Seoane nichts mehr aus dem Hut zaubern (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Am Ende dieses Augusts wollen die Berner zum zweiten Mal in der Klubgeschichte und zum zweiten Mal in Folge in der Gruppenphase der Champions League stehen. Der Gegner in den Playoffs (Hin- und Rückspiel) könnte im ungünstigsten Fall Ajax Amsterdam heissen.

In den ersten Wochen der Schweizer Meisterschaft hat das Verletzungspech keine Mannschaft derart bös heimgesucht wie die Young Boys. Das Kader ist auch nach den gewichtigen Abgängen von Leistungsträgern wie Djibril Sow, Kevin Mbabu, Steve von Bergen und Loris Benito gut und breit. Jetzt aber fehlen verletzungshalber Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani, Christian Fassnacht und - für den Rest des Kalenderjahres - Sandro Lauper und der aufstrebende Innenverteidiger Ali Camara. Es sind lauter Namen, die die Stärke der Meistermannschaft 2018/19 ausgemacht haben. Wie wird der Meister die nächsten Wochen über die Runde bringen? Wie gross darf das Lazarett sein, ohne dass YB wichtige Ziele verfehlt?

Die Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Neuchâtel Xamax - St. Gallen (Die Duelle in der letzten Saison: 2:3, 2:3, 0:3, 0:1). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Fähndrich. - Absenzen: Dugourd (verletzt); Lüchinger, Vilotic, Nuhu (alle verletzt) und Wiss (rekonvaleszent). - Fraglich: Gomes, Kamber; - . - Statistik: Die Xamaxiens holten aus ihren beiden Spielen gegen die Berner Mannschaften einen Punkt. St. Gallen trat zweimal recht überzeugend auf. Vor dem Sieg in Basel bezogen die Ostschweizer jedoch eine unglückliche Heimniederlage gegen Luzern. Aus den Spielen gegen Xamax in der vergangenen Saison holte das Team von Trainer Peter Zeidler das Maximum von zwölf Punkten.

Servette - Luzern (-). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Ondoua, Maccoppi, Lang, Iapichino und Busset (alle verletzt); - . - Statistik: Mit den Unentschieden gegen YB und Sion hat sich Aufsteiger Servette bereits Respekt verschafft. Luzern konnte den Schwung aus dem Sieg in St. Gallen nicht nutzen und remisierte gegen den FCZ in einem nahezu ereignislosen Spiel. Im Vergleich dazu war im letzten Meisterschaftsspiel zwischen Servette und Luzern in Genf viel los. Luzern siegte 4:3. Das Spektakel liegt allerdings mehr als sechs Jahre zurück.

Young Boys - Lugano (2:0, 1:0, 1:0, 2:2). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Fassnacht, Hoarau, Lauper, Sulejmani und Camara (alle verletzt); Macek und Crnigoj (beide verletzt). - Statistik: Seit seinem Wiederaufstieg im Frühling 2015 gewann der FC Lugano gegen YB drei von 16 Partien in der Meisterschaft - alle drei im Stade de Suisse. Das letzte Duell in Bern endete im April 2:2, zu einem Zeitpunkt, als die Young Boys längst als Meister feststanden. Die Berner erwiesen sich bei ihrem durchzogenen Saisonstart als effizient. Mit zwei Toren, beide von Nicolas Moumi Ngamaleu erzielt, haben sie vier Punkte geholt.

Rangliste: 1. Lugano 2/4 (4:0). 2. Luzern 2/4 (2:0). 3. Young Boys 2/4 (2:1). 4. Basel 2/3 (5:3). 5. St. Gallen 2/3 (2:3). 6. Thun 2/2 (2:2). 7. Servette 2/2 (1:1). 8. Neuchâtel Xamax FCS 2/1 (2:3). 9. Sion 2/1 (1:4). 10. Zürich 2/1 (0:4).

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