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Wer YB einholen will, braucht langen Schnauf

Luzerns Sieg in Bern vor der Länderspielpause müsste das Signal für die Jagd auf Leader YB sein. Für eine Aufholjagd braucht es aber Konstanz. Eine solche lassen bisher alle Konkurrenten vermissen.
Trainer Ludovic Magnin müsste dem FCZ zu einer Siegesserie finden (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Trainer Ludovic Magnin müsste dem FCZ zu einer Siegesserie finden (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda)

Für Meister YB ist das anstehende Auswärtsspiel gegen den FCZ auf dem Papier eine der schwierigsten Aufgaben. Nur ein Gastspiel im St.-Jakob-Park dürfte im Normalfall noch schwieriger sein. Also dürfen der FCZ selber und mit ihm weitere Klubs der Super League darauf hoffen, dass die Young Boys nach den neun Siegen im ersten Meisterschaftsviertel zum zweiten Mal in Folge verlieren - und dass sie den Rückstand auf weniger als zehn Punkte verringern können.

Wer immer den Bernern nächsten Frühling einen Kampf um den Meistertitel liefern will, darf jedoch selber nicht laufend Punkte liegenlassen. Basel, Zürich und andere müssen ihrerseits Siegesserien anstreben, denn sonst werden sich die Young Boys kaum einholen lassen.

Welchem Klub ist in den ersten zehn Runden der Meisterschaft die längste Siegesserie (nach YB) geglückt? Keinem, könnte man sagen. Es sei denn, man möchte bei zwei aufeinanderfolgenden Siegen schon von einer Serie sprechen. Anders gesagt: Hat YB neun Mal am Stück gewonnen, ist bei jeder anderen Mannschaft die Serie im Keim gestorben - nach zwei Siegen nämlich.

Am besten hat in dieser Beziehung noch der FC Zürich abgeschnitten. Das Team von Trainer Ludovic Magnin siegte immerhin zweimal zweimal in Folge. Auf je eine «Serie» mit zwei Siegen brachten es Basel, Luzern, Sion und Thun. Für Lugano, St. Gallen, Neuchâtel Xamax und die Grasshoppers folgten auf einen Sieg jedes Mal eine Niederlage oder ein Unentschieden.

Für YBs Konkurrenten sieht es ein wenig freundlicher aus, wenn man die Serien von Spielen ohne Niederlage betrachtet. So blieben Thun (3 Siege, 2 Remis) und Basel (2 Siege, 3 Remis) je fünf Mal ungeschlagen. Auf jeweils vier Spiele ohne Niederlage brachten es bislang Lugano und Zürich.

Zürichs Serie hält noch an. Trainer Ludovic Magnin will sie am Samstag im Spitzenduell gegen die Young Boys um einen Sieg verlängern. Siegesserien sind für Zürich, Basel und andere die einzige Möglichkeit, um überhaupt noch je an den Meister und Leader aus Bern heranzukommen.

Werden sich die Zürcher vor dem Match eher an den mit 2:1 gewonnenen Cupfinal oder an das 0:4 in Bern aus den ersten Wochen der neuen Saison erinnern? Magnin streicht heraus, dass seine Mannschaft fähig sei, sich in wichtigen Spielen zu steigern. Und wichtig ist der Match am Samstag im Letzigrund allemal. Je nach Ausgang wird die Differenz zwischen YB und dem FC Zürich nach dieser Runde 14, 11 oder 8 Punkte betragen.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Luzern - Thun (erste Direktbegegnung der Saison: 1:2). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Tschudi. - Absenzen: Voca (gesperrt), Ndenge und Lustenberger (beide verletzt); Schwizer, Karlen, Righetti, Joss, Costanzo (alle verletzt). - Statistik: Nach drei Niederlagen kam der unverhoffte Sieg in Bern gegen YB mit der nicht alltäglichen Schlusshase für den FC Luzern wie gerufen. Luzern ist nebst YB die Mannschaft, die in den ersten zehn Runden nie unentschieden gespielt hat. Thun präsentiert sich einmal mehr als Überraschungsmannschaft. In den letzten sieben Runden verloren die Berner Oberländer einzig gegen YB. Die Thuner besiegten die Luzerner zuletzt viermal in Heimspielen. In Luzern jedoch sind sie seit Mai 2012 sieglos. Seither holten sie in der zwölf Auswärtsspielen sechs Punkte - alle mit Unentschieden.

Zürich - Young Boys (0:4). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Jaccottet. - Absenzen: Palsson, Aliu, Kempter, Rohner und Omeragic (alle verletzt); Lotomba (verletzt). - Fraglich: Marchesano und Khelifi; Wüthrich. - Statistik: Im Letzigrund stehen sich der Zweite und der Erste gegenüber. Gäbe es nicht eine Differenz von elf Punkten, wäre es ein echter Spitzenkampf. Die Zürcher konnten die Berner in den letzten zwölf Super-League-Duellen nie besiegen. In dieser Zeit lautet das Punkteverhältnis 3:30, das Torverhältnis 5:21. Die Zürcher gewannen nur ein Spiel, das wichtigste: den Cupfinal.

Die Rangliste der Super League: 1. Young Boys 10/27 (34:9). 2. Zürich 10/16 (10:10). 3. Basel 10/16 (19:20). 4. Thun 10/15 (21:16). 5. St. Gallen 10/14 (15:18). 6. Luzern 10/12 (15:18). 7. Sion 10/10 (17:20). 8. Lugano 10/10 (14:18). 9. Grasshoppers 10/10 (13:19). 10. Neuchâtel Xamax FCS 10/9 (12:22).

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