Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Weltmeister Anthony Joshua bei US-Debüt wohl gefordert

Anthony Joshua verteidigt in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit seine Schwergewichts-WM-Titel erstmals in den USA.
Anthony Joshua will bei seinem US-Debüt imponieren (Bild: KEYSTONE/AP PA/DAVE THOMPSON)

Anthony Joshua will bei seinem US-Debüt imponieren (Bild: KEYSTONE/AP PA/DAVE THOMPSON)

(sda)

Gegner des Engländers im New Yorker Madison Square Garden ist der Amerikaner Anthony Ruiz junior.

Der 29-jährige Joshua ist Weltmeister der Verbände IBF und WBO sowie WBA-Superchampion und Titelträger der weniger bedeutsamen IBO. Er gewann seine bisherigen 22 Fights als Profi ausnahmslos, 21 davon vorzeitig.

Der gleichaltrige Herausforderer Ruiz junior hält bei 32:1 Siegen (21 vorzeitig). Seinen bislang einzigen WM-Kampf (um den vakanten WBO-Titel) verlor er im Dezember 2016 umstritten gegen den Neuseeländer Joseph Parker, der dann 2018 in einem WM-Vereinigungskampf Joshua klar nach Punkten unterlag.

Ruiz junior bezeichnet seine einzige Niederlage respektive den Mehrheits-Entscheid der Punktrichter zugunsten von Parker auch heute noch als ungerechtes Urteil. «Mir wurde der Sieg in Auckland gestohlen. Nun werde ich mir von Joshua holen, was mir gehört.»

Ursprünglich wollte Joshua im Garden gegen den unbesiegten Jarrell Miller antreten. Doch der Fight gegen den Lokalmatadoren platzte wegen drei positiven Dopingtests von Miller. Ihm wurde der Missbrauch von Wachstumshormonen, Anabolika und EPO nachgewiesen.

«Erweitere meinen Champion-Status»

Joshua absolvierte einen Grossteil der Vorbereitung in Miami. «Die Sonne und das damit verbundene Vitamin D taten mir gut. Dieses Auswärtsgefühl als Weltmeister, das ich nun erleben werde, motiviert mich. Es wird helfen, meinen Horizont und meinen Status als Champion zu erweitern», sagte Joshua.

Joshua kassierte in der Vorbereitung ein Veilchen. Er dementierte aber, dass er im Sparring entsprechend getroffen worden sei. «Es war ein Ausrutscher des Physiotherapeuten», beschied er den Fragestellern.

Top-Duelle nicht (mehr) absehbar

Ob es nach einem Sieg von Joshua in absehbarer Zeit zu Kämpfen zwischen den drei aktuell am höchsten einzuschätzenden Schwergewichts-Boxern kommen wird, ist nicht abzusehen. Das Problem ist, dass Joshua, der Amerikaner Deontay Wilder (WBC-Champion) und der englische Ex-Weltmeister Tyson Fury bei verschiedenen TV- oder Streaming-Partnern unter Vertrag stehen.

Wilder und Fury haben ihre nächsten Fights bereits terminiert. Fury kämpft in zwei Wochen in Las Vegas gegen den Deutschen Tom Schwarz. Wilder, der gegen Fury im letzten Dezember dank einem schmeichelhaften Remis seinen Titel behalten hat, will im September seine WBC-Krone ein zweites Mal gegen den 40-jährigen Kubaner Luis Ortiz verteidigen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.