Vorübergehend keine MMA-Kämpfe mehr

Als einer der letzten Sportveranstalter beugt sich nun auch die Ultimate Fighting Championship (UFC) der Coronavirus-Pandemie.

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Kämpfen im Käfig: Mixed Martial Arts (MMA) vereint verschiedene Kampfsportarten

Kämpfen im Käfig: Mixed Martial Arts (MMA) vereint verschiedene Kampfsportarten

KEYSTONE/AP/Michael Wyke
(sda/dpa)

Der weltweit grösste Veranstalter von Mixed-Materials-Arts-Kämpfen (MMA) hat auf Druck von aussen zumindest den nächsten Event abgesagt. UFC-Präsident Dana White sagte dem amerikanischen Fernsehsender ESPN, er sei von höchster Stelle bei Disney und ESPN gebeten worden, den Kampfabend «UFC 249» nicht wie geplant am 18. April durchzuführen. ESPN wäre der übertragende Sender gewesen und gehört zum Disney-Konzern.

Bislang hatte sich der Kampfsportveranstalter noch trotzig gegeben und wollte die Kämpfe in den kommenden Monaten in Gebieten der indigenen Bevölkerung Amerikas veranstalten. Dort gilt die Gesetzgebung der USA nicht und die Verbote in der Corona-Krise haben keine Auswirkung.

White sagte auch, UFC werde der erste Sport sein, der wieder aktiv wird. Die Pläne, auf eine private Insel zu gehen, seien echt. «Die Infrastruktur wird derzeit aufgebaut», sagte er.