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Vorjahressiegerin Ostapenko ausgeschieden

Die Lettin Jelena Ostapenko, im letzten Jahr Überraschungssiegerin, scheitert beim French Open schon in der 1. Runde. Die 20-jährige unterliegt der Ukrainerin Kateryna Koslowa mit 5:7, 3:6.
Jelena Ostapenko brachte Roland-Garros in diesem Jahr kein Glück (Bild: KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO)

Jelena Ostapenko brachte Roland-Garros in diesem Jahr kein Glück (Bild: KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO)

(sda)

Bevor Ostapenko im letzten Jahr der grosse Coup in Paris gelang, hatte sie zweimal gegen Koslowa verloren. Die dritte Niederlage in Folge kam nun aber doch überraschend, weil die 20-jährige Lettin mittlerweile nicht nur Grand-Slam-Champion ist, sondern auch in der Weltrangliste auf Platz fünf geführt wird. Die 24-jährige Koslowa feierte hingegen ihren ersten Sieg überhaupt gegen eine Top-30-Spielerin.

Dass eine Titelverteidigerin schon in der 1. Runde ausscheidet, besitzt Seltenheitswert. Vor Ostapenko war dieses Missgeschick in der Open Era erst fünf Spielerinnen unterlaufen, zuletzt der Deutschen Angelique Kerber beim letzten US Open. In Paris ist Ostapenko erst die zweite Titelverteidigerin nach Anastasia Myskina 2005, die nicht in die 2. Runde einzieht.

Ostapenko hatte im letzten Jahr als Ungesetzte mit ihrem frechen, offensiven Spiel überzeugt und unter anderen Caroline Wozniacki, Timea Bacsinszky und im Final Simona Halep geschlagen. Bei ihrer Rückkehr auf den Court Central präsentierte sie sich aber schwach. Ihr unterliefen in 94 Minuten 13 Doppelfehler und insgesamt 48 unerzwungene Fehler.

Mit Venus Williams (WTA 9) schied eine zweite Top-10-Spielerin am Sonntag aus. Die 37-jährige Amerikanerin unterlag der Chinesin Wang Qiang (WTA 91) mit 4:6, 5:7, nachdem sie sich schon beim letzten Australian Open sieglos verabschiedet hatte. In der vergangenen Saison sah ihre Bilanz bei Grand-Slam-Turnieren noch ganz anders aus: Da erreichte sie in Melbourne und Wimbledon den Final, in New York den Halbfinal und selbst auf dem Sand von Paris die Runde der letzten 16.

Überraschungsgast aus Ägypten

Im Männertableau war die erste Überraschung ein unerwarteter Gast: Der Ägypter Mohamed Safwat (ATP 182) kam unverhofft zu seinem Grand-Slam-Debüt. Der 27-jährige erfuhr erst wenige Stunden vor dem Match gegen den Weltranglisten-Fünften Grigor Dimitrov, dass er für den verletzten Viktor Troicki einspringen würde. Nach einem verhaltenen Start steigerte sich der "Lucky Loser" und zog sich mit 1:6, 4:6, 6:7 (1:7) achtbar aus der Affäre.

Dimitrov erzählte, er habe erst 20 Minuten vor dem Match erfahren, dass er nicht gegen Troicki spielen würde. Der Tausch dürfte ihm allerdings eher zugute gekommen sein. Gegen Troicki verlor er 2016 in Roland-Garros in der 1. Runde, mit dessen Ersatz bekundete er wenig Mühe. Safwat, der in der Qualifikation den Schweizer Henri Laaksonen geschlagen hatte, war der erste Ägypter im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers seit 1996.

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