Verschärfte Corona-Massnahmen lassen kein Amstel Gold Race zu

Die verschärften Corona-Massnahmen in den Niederlanden tangieren auch den Radsport-Kalender. Das für den 10. Oktober geplante Amstel Gold Race kann nicht stattfinden.

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Tritt Ende Jahr zurück: Michael Albasini

Tritt Ende Jahr zurück: Michael Albasini

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
(sda)

Die Organisatoren mussten den eigentlichen Schlusspunkt der Ardennen-Klassiker aufgrund der verschärften Corona-Regeln in den Niederlanden absagen. Zuletzt wurde in Erwägung gezogen, das ursprünglich auf den 19. April angesetzte World-Tour-Rennen nur noch auf einem 17 km langen Rundkurs auszutragen. Nach dem kurzfristigen Entscheid der niederländischen Regierung, Sportanlässe ab Mittwoch nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen zu lassen, sah sich die Renndirektion zur Absage gezwungen.

Albasinis Derniere in Lüttich?

Das Amstel Gold Race wäre für Michael Albasini der Schlusspunkt seiner Aktivkarriere gewesen. Die Derniere des bald 40-jährigen Thurgauers, der seine Laufbahn ursprünglich an der Tour de Suisse im Juni hätte beenden wollen, könnte damit bereits am kommenden Sonntag mit dem Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich über die Bühne gehen.

Mit seinem 17. Start bei der Flèche Wallone brachte Albasini am Mittwoch eine Bestmarke in seinen Besitz. Mit knapp einer Minute Rückstand auf seinen siegreichen Landsmann Marc Hirschi beendete er den Ardennen-Klassiker im 49. Rang. Insgesamt war Albasini bei der Flèche Wallone achtmal in die Top 10 gefahren. 2012 als Zweiter und 2015 als Dritter schaffte der zukünftige Schweizer Strassen-Nationaltrainer in Huy zweimal den Sprung aufs Podest.