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Verfahren gegen Lausanne-Sport eröffnet

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) eröffnet ein Verfahren gegen Absteiger Lausanne-Sport wegen des Spielabbruchs der Partie gegen Thun.
Betretene Gesichter bei Lausanne-Sport nach dem Spielabbruch gegen Thun (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Betretene Gesichter bei Lausanne-Sport nach dem Spielabbruch gegen Thun (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Eine gute Viertelstunde vor Schluss musste die Super-League-Partie vom Sonntag unterbrochen werden, weil vermummte Chaoten auf den Platz gestürmt waren. Etwas später wurde der Match abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Thuner dank Toren von Dejan Sorgic und Marvin Spielmann 2:0.

Die Liga strebt vorab einen schnellen Entscheid wegen des Spielausgangs an. Falls Thun, das die Partie wohl ohnehin gewonnen hätte, zum Forfait-Gewinner (3:0) erklärt wird, verfügen die Berner Oberländer noch Chancen, in der letzten Runde den 5. Rang zu erreichen. Dieser würde zur Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League berechtigen.

Die Sanktionen gegen Lausanne-Sport für den Spielabbruch können neben einer Busse beispielsweise Heimspiele ohne Zuschauer oder Punktabzüge für die nächste Saison in der Challenge League beinhalten.

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