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Van der Graaff einzige Schweizerin im Halbfinal

Der Auftakt zur Tour de Ski verläuft aus Schweizer Sicht durchzogen. Im Sprint peilt die Mannschaft bessere Klassierungen an, Cologna und Von Siebenthal blieben ohne Chance auf Bonussekunden.
Im Halbfinal als letzte Schweizerin gescheitert: Laurien van der Graaff (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Im Halbfinal als letzte Schweizerin gescheitert: Laurien van der Graaff (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Den Schweizer Sprintern blieb der Exploit zum Auftakt der Tour de Ski in Toblach verwehrt. Einzig Laurien van der Graaff tauchte im Südtirol in den Halbfinals auf und wurde Elfte. Die Davoserin, die vor einem Jahr den Tour-Auftakt in Lenzerheide gewonnen hatte, wurde unter Wert geschlagen. In der Abfahrt zum Ziel liess sie sich auf die Aussenbahn drängen. «Ja, ich habe einen taktischen Fehler gemacht», gestand sie ein. «Als ich den Fehler bemerkte und nach innen ziehen wollte, sah ich schon die Skispitzen der Gegnerin neben mir.» Aus diesem Grund konnte die Schweizerin in der Schlusskurve nicht die Innenbahn nehmen. Dies war fatal, denn die sechs Läuferinnen ihres Halbfinals kamen innerhalb von 86 Hundertsteln ins Ziel. In der Qualifikation (als Fünfte) und im Viertelfinal (als souveräne Zweite) hatte Van der Graaff noch überzeugt.

Den Halbfinal-Einzug nur ganz knapp verpasste Nadine Fähndrich. Die Achte des Prologs belegte in ihrem Heat den 3. Rang, nur 14 Hundertstel hinter der zweitklassierten Schwedin Linn Sömskar. Und als drittschnellster Lucky Loser fehlten der Luzernerin bloss 16 Hundertstel zum Weiterkommen. «Es war sehr knapp. Meine Schwäche ist nach wie vor auf der Zielgeraden, obwohl ich mich in diesem Bereich verbessert habe», sagte sie. Fähndrich war über die Weihnachtstage noch krank geworden. Sie will nun Tag für Tag nehmen und nicht im Voraus festlegen, wann sie die Tour verlassen wird.

Hedigers Stockbruch

Die beiden Schweizer Viertelfinalisten bei den Männern, Jovian Hediger und Jason Rüesch, beendeten ihre Heats als Letzte. Pech bekundete der Waadtländer Hediger. Er hatte einen Stockbruch zu beklagen. Toblach wäre eigentlich seine Strecke, hier erreichte er vor drei Jahren als Vierter sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Für Rüesch war hingegen bereits das Erreichen des Viertelfinals ein Erfolg. Der 24-jährige Davoser lief erst zum vierten Mal in die Weltcup-Punkte, zum ersten Mal in einem Sprint. Er hatte sich mit der hohen Startnummer 99 in der Qualifikation auf Platz 26 geschoben.

Schaden in Grenzen halten

Wie erwartet keine Chance auf die Qualifikation für die K.o.-Runden hatten die beiden Schweizer, die das Gesamtklassement ins Visier nehmen. Dario Cologna verlor als 54. gut 7,3 Sekunden auf den Prolog-Schnellsten Johannes Hösflot Klaebo. Nathalie von Siebenthal lief in den 46. Rang.

Der Tag verlief insbesondere für Cologna wenig verheissungsvoll. Mit dem Norweger Johannes Hösflot Klaebo und dem Russen Alexander Bolschunow erreichten gleich zwei der Mitfavoriten auf den Gesamtsieg den Final und holten so viele Bonussekunden Vorsprung auf den Titelverteidiger und Tour-de-Ski-Rekordsieger aus dem Val Müstair heraus. Der Sprint-Olympiasieger Klaebo gewann deutlich vor den beiden Franzosen Richard Jouve und Lucas Chanavat.

Auch bei den Frauen setzte sich die Olympiasiegerin durch. Die Schwedin Stina Nilsson feierte vor ihrer Landsfrau Ida Ingemarsdotter einen überlegenen Sieg. Von Siebenthal war gleichwohl guten Mutes. Die Berner Oberländerin verlor nur eine halbe Sekunde auf die Österreicherin Teresa Stadlober oder die Titelverteidigerin Heidi Weng auf Norwegen. «Ich muss die Sprints gemessen am Zeitrückstand anständig überstehen, das ist mir gelungen», sagte die 25-Jährige.

Über ihren Formstand will Von Siebenthal bewusst keine Aussage machen. «Im Kopf bin ich jedenfalls bereit», betonte sie. Im Gegensatz zu Cologna findet sie Gefallen am Etappen-Mix. Einerseits stehen viele Skating-Rennen im Programm, andererseits werden die Wettkämpfe in der von ihr nicht sonderlich geliebten klassischen Technik per Massenstart lanciert.

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