Urs Fischer und Union Berlin müssen in die Barrage

Urs Fischer verpasst mit Union Berlin den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Berliner müssen in die Barrage, die Lift-Mannschaft Paderborn schafft den direkten Aufstieg

Drucken
Teilen
Noch hat es mit Union Berlin nicht gereicht, doch Urs Fischer hat eine zweite Chance im Blick (Bild: KEYSTONE/EPA/FELIPE TRUEBA)

Noch hat es mit Union Berlin nicht gereicht, doch Urs Fischer hat eine zweite Chance im Blick (Bild: KEYSTONE/EPA/FELIPE TRUEBA)

(sda)

Der Zürcher Trainer Urs Fischer kam mit Union Berlin in der letzten Runde der 2. Bundesliga in Bochum nicht über ein 2:2 hinaus und konnte somit vom Fehltritt von Paderborn (1:3 in Dresden) nicht profitieren. Union Berlin erhält indes eine zweite Aufstiegschance. In der Barrage trifft es am 23. und 27. Mai auf den Bundesliga-Drittletzten VfB Stuttgart.

Union spielte in Bochum schwach und lag bis in die Schlussphase hinein 0:2 zurück. In Überzahl gelang mit einem Doppelschlag (83./86.) zwar noch der Ausgleich, doch der dritte Treffer fiel nicht mehr.

Gejubelt wird dafür in Paderborn, das dank der besseren Tordifferenz Zweiter blieb. Vier Jahre nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga und zwei Jahre nach der Fast-Relegation in den Amateur-Fussball steigt der Klub aus der Kleinstadt in Ost-Westfalen wieder in die höchste Liga auf.

Der Weg von Paderborn war in den letzten Jahren beispiellos. 2014 stieg der «SC» in die Bundesliga auf, um danach zwei Mal in Folge relegiert und in die 3. Bundesliga durchgereicht zu werden. Dort schien 2017 der Abstieg in die Regionalliga und damit in die Viertklassigkeit Tatsache zu sein. Doch weil 1860 München keine Lizenz für den Profi-Fussball erhielt, blieb Paderborn drittklassig - und setzte 2017/18 und 2018/19 zum Durchmarsch zurück in die 1. Bundesliga an.