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Überschwängliche Pressestimmen aus aller Welt

«Match des Jahrhunderts» - In grossen Aufmachungen berichtet die nationale und internationale Presse über den längsten Final in Wimbledon. Federer vs. Djokovic geht in die Geschichte ein.
Roger Federer (rechts) und der Sieger Novak Djokovic lieferten sich einen epischen Wimbledon-Final (Bild: KEYSTONE/AP/TIM IRELAND)

Roger Federer (rechts) und der Sieger Novak Djokovic lieferten sich einen epischen Wimbledon-Final (Bild: KEYSTONE/AP/TIM IRELAND)

(sda)

«Tages-Anzeiger»: «Federer dürfte noch eine Weile an seine verpassten Matchbälle denken. Oder seine von Nervosität geprägten Tiebreaks. Doch wenn er diesen Final verdaut hat - und darin ist er in der Regel ziemlich schnell -, wird er sehr viel Positives ziehen können aus Wimbledon 2019. (...) Das Alter scheint für Federers Karriere also kein limitierender Faktor zu sein.»

«NZZ»: «Federers Karriere ist nicht zu Ende. Und so wie er in den vergangenen 14 Tagen in London aufgetreten ist, so wie er eigentlich bereits die ganze Saison spielt, ist nicht auszuschliessen, dass er noch weitere grosse Finals bestreiten wird.»

«Blick»: «Beinahe hätte uns Roger Federer in seinem Reich ein weiteres Mal begeistert und da und dort für Freudentränen gesorgt - mit bald 38 Jahren. Er kann dennoch mit Stolz auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken.»

INTERNATIONAL. GROSSBRITANNIEN:

«The Times»: «Djokovics epischer Triumph»

«The Guardian»: «Djokovic zerschmettert das Federer-Märchen in einem epischen Finale»

«The Sun»: «Der 37-jährige Federer wird sich ärgern, weil er im ersten und dritten Satz der bessere Mann war, bevor er sie im Tiebreak verlor - und er hatte den 32-jährigen Djokovic zeitweise fest im Griff.»

«Daily Telegraph»: «Die Legende von Novak Djokovic, einem Mann, der wahrscheinlich einem Weissen Hai ins Auge sehen könnte, ohne zu blinzeln, wird durch seine aussergewöhnliche Leistung, das längste Wimbledon-Finale in der Geschichte zu gewinnen, nur noch gestärkt.»

«The Independent»: «Es wird nicht nur als eines der grössten Wimbledon-Endspiele aller Zeiten in die Geschichte eingehen, sondern auch als eines der grössten Tennisspiele in der Geschichte des Sports.»

SPANIEN:

«Marca»: «Wimbledon hat einem monumentalen Final beigewohnt, wahrscheinlich dem besten, das der All England Club je erlebt hat. Es war ein Final wie aus dem Drehbuch. (...) Aber obwohl das Publikum (...) eindeutig für Roger Federer war, gab es hier keinen Guten und keinen Schlechten. Es gab nur zwei Gute.»

«AS»: «Wir reiben uns immer noch die Augen über das, was wir gerade erlebt haben: ein legendäres Final, das neue Spiel des Jahrhunderts.»

«Mundo Deportivo»: «Ohne Passion und Emotionen gibt es auch keine Magie.»

ÖSTERREICH:

«Kronen-Zeitung»: «König» von Wimbledon - Ein Spiel für die Ewigkeit! Titelverteidiger Novak Djokovic besiegte im längsten Endspiel des Tennis-Klassikers von Wimbledon Roger Federer 7:6, 1:6, 7:6, 4:6, 13:12 und gewann damit bereits seinen 16. Grand-Slam-Titel.»

«Der Standard»: «Federer verliert episches Finale»

«Die Presse»: «Federer war gefühlt der bessere Spieler, er kontrollierte dieses Duell über weite Strecken, schlug weitaus mehr Winner (94 zu 54) und machte unterm Strich um 15 Punkte mehr. Er lag in praktisch allen relevanten Statistiken voran, doch in den entscheidenden Momenten war Djokovic zur Stelle.»

«Kurier»: «Es war ein Krimi. Und ein Marathon. Das Wimbledon-Finale hielt alle Versprechungen. (...) Der 32-jährige Djokovic zeigte sich in den Tiebreaks nervenstärker und bleibt unangefochten an der Spitze der Weltrangliste.»

ITALIEN:

«La Stampa»: «Es passiert auch den Grössten, dass ihnen ein legendärer Sieg entrinnt. Aber man muss grossartig sein, sehr grossartig, wie Novak Djokovic, um es zu schaffen, ihnen diesen Sieg aus der Hand zu reissen.»

«Gazzetta dello Sport»: «Grossartiges Tennis. Federer gibt sich nach fünf Stunden Rekord-Herausforderung geschlagen. Ein abgefahrenes Wimbledon. Ein Match des Jahrhunderts. Djokovic triumphiert.»

«La Repubblica»: «Das perfekte Match. Für die, die es mit eigenen Augen gesehen haben, bleiben fast fünf Stunden unvergessliche Schönheit hängen.»

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