Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Trotz Kreuzbandriss: Hählen macht keine Pause

Joana Hählen will die Saison 2018/19 trotz eines Kreuzbandrisses wie geplant in Angriff nehmen. Die Bernerin entscheidet sich für eine konservative Behandlung und gegen einen operativen Eingriff.
Die letztjährige Olympia-Teilnehmerin Joana Hählen will trotz eines Kreuzbandrisses auch die komplette WM-Saison bestreiten (Bild: KEYSTONE/AP/PATRICK SEMANSKY)

Die letztjährige Olympia-Teilnehmerin Joana Hählen will trotz eines Kreuzbandrisses auch die komplette WM-Saison bestreiten (Bild: KEYSTONE/AP/PATRICK SEMANSKY)

(sda)

Ihren dritten Kreuzbandriss, den zweiten im linken Knie, zog sich die 26-jährige Hählen vor bereits mehr als einem halben Jahr zu. Nach ihrem Sturz im Abfahrtstraining zu den Schweizer Meisterschaften in Davos habe das Knie zwar «ein bisschen weh getan», erzählt die Speedspezialistin, «doch ich konnte aufstehen und selber ins Ziel fahren.» Nach dem anschliessenden MRI-Untersuch hiess es von Seiten der Ärzte, dass alles gut sei und es sich wahrscheinlich nur um eine Knieprellung handle.

Gut eine Woche nach ihrem Sturz und nach einigen Physiotherapie-Sitzungen begab sich Hählen für einen Tag gar zurück auf die Ski: «Dabei konnte ich normal fahren. Danach ging es in die Ferien, wo ich auch ohne Probleme Kitesurfen konnte.» Nach der Rückreise und dem Sitzen im Flugzeug war das linke Knie jedoch angeschwollen und damit auch klar, dass «etwas nicht in Ordnung ist».

Kommende Saison mit Knieschiene

Ein zweites MRI ergab dann im Mai schliesslich den Befund Kreuzbandriss. «Ich fiel aus allen Wolken», erzählt Hählen. Nach Rücksprache mit den Ärzten war aber schnell klar, dass die Bernerin es ohne Operation versuchen will: «Ich bin ja zuvor bereits wieder auf den Ski gestanden. Mit dem entsprechenden Muskelaufbau im Sommer war die Chance gross, dass es gut kommen würde.»

Gut sieben Wochen vor dem Speed-Auftakt im kanadischen Lake Louise ist Hählen denn auch sehr zufrieden mit ihrer getroffenen Wahl: «Ich bereue nichts. Mit einem Eingriff wäre die Saison 'futsch' gewesen. Doch ich konnte das Knie stabilisieren. Seit einigen Wochen fahre ich wieder Ski, wie wenn nichts gewesen wäre.» Die anfänglichen Hemmungen bei Sprüngen konnte die letztjährige Fünfte des Weltcup-Super-G von Val d'Isère gänzlich ablegen. «Im Trainingslager in Südamerika konnte ich wie die anderen Fahrerinnen normal trainieren, sei es auf oder neben den Ski.» Einzige Konzession an die Verletzung ist, dass Hählen zumindest diesen Winter auf den Ski eine Knieschiene tragen wird.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.