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Trainer Gerardo Seoane wurde bei Meister YB vorgestellt

Drei Tage nach der Bekanntgabe des Transfers von Luzern wird Gerardo Seoane offiziell als Trainer der Young Boys vorgestellt. Für Sportchef Christoph Spycher ist der 39-Jährige die "Wunschlösung".
Gerardo Seoane tritt bei den Young Boys die Nachfolge von Meistertrainer Adi Hütter an (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Gerardo Seoane tritt bei den Young Boys die Nachfolge von Meistertrainer Adi Hütter an (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Mit der Wahl von Seoane überraschte Spycher. Der YB-Sportchef gab bei der Vorstellung des Nachfolgers des nach Frankfurt abgewanderten Meistertrainers Adi Hütters zu, dass Seoane nicht der Favorit gewesen sei, sich nach den Gesprächen aber als "Wunschlösung" entpuppte. Vor allem der frühere Bayern-Spieler Willy Sagnol, aber auch Pierluigi Tami sollen in der engeren Auswahl gestanden haben.

Seoane überzeugte Spycher mit seinen fussballerischen Vorstellungen, aber auch mit menschlichen Qualitäten. "Er ist eine starke Persönlichkeit und ein Teamplayer, mit dem man aber auch kontroverse Diskussionen führen kann. Das hat uns in den letzten Monaten nach vorne gebracht", so Spycher. Er sei der absoluten Überzeugung, dass Seoane aus verschiedenen Gründen perfekt zu ihnen passe. Dass das Vertrauen der Berner Verantwortlichen in den neuen Trainer gross ist, zeigt auch die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit bis 2021.

Dass Seoane nach nur einem halben Jahr als Cheftrainer beim FC Luzern, in dem er den FCL von Rang 9 auf Rang 3 führte, bereits weiterzieht, sorgte in der Zentralschweiz für Ärger. Seoane wollte sich zu diesem Thema nicht gross äussern, sagte aber, dass er ein gewisses Verständnis dafür habe. "Emotionen gehören zum Sport." Der Verein und Luzerns Sportchef Remo Meyer hätten sich sehr fair verhalten, sich mit den Verantwortlichen von YB an einen Tisch gesetzt und eine Lösung gefunden.

Nun will Seoane nach vorne schauen. "Um Zielsetzungen auszugeben, ist es aber noch zu früh." Den Bernern steht ein interessanter Sommer bevor, der auch einige personelle Veränderungen mit sich bringen wird. Kaum einer im Umfeld des Schweizer Meisters geht davon aus, dass Kasim Nuhu, Kevin Mbabu und Roger Assalé auch in der nächsten Saison noch in Bern spielen werden. Und auch Christian Fassnacht, Leonardo Bertone und Sékou Sanogo könnten den Verein verlassen.

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