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Tour-Auftakt mit Mannschaftszeitfahren: BMC in Favoritenrolle

Die 82. Ausgabe der Tour de Suisse beginnt mit einem Mannschaftszeitfahren in Frauenfeld. Favorit auf den Sieg ist das amerikanisch-schweizerische Team BMC.
Das amerikanisch-schweizerische Team BMC gehört beim Mannschaftszeitfahren in Frauenfeld zu den ersten Anwärtern auf den Sieg (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)

Das amerikanisch-schweizerische Team BMC gehört beim Mannschaftszeitfahren in Frauenfeld zu den ersten Anwärtern auf den Sieg (Bild: KEYSTONE/EPA/SEBASTIEN NOGIER)

(sda)

Erstmals seit 18 Jahren figuriert im Programm der Tour de Suisse wieder ein Mannschaftszeitfahren. Dieser Event zum Auftakt der Schweizer Landesrundfahrt in Frauenfeld führt über 18,3 km. Dabei ist die erste Streckenhälfte am Samstag recht coupiert, zu bewältigen sind knapp 200 Höhenmeter.

Zu den favorisierten Teams gehört BMC mit den zwei Schweizer Radprofis Stefan Küng und Michael Schär. "Es wäre schön, wenn ein Schweizer das Leadertrikot übernehmen könnte", hat David Loosli, der Sportdirektor der Tour de Suisse, das ideale Szenario im Kopf.

Am Sonntag in der 2. Etappe absolvieren die Fahrer viermal einen knapp 39 km langen Rundkurs. Pro Runde sind im hügeligen Gelände im Norden Frauenfelds fast 500 Höhenmeter zu bewältigen. Hauptschwierigkeit ist der Kalchrain, ein Bergpreis der 3. Kategorie. "Die Teams der Sprinter werden sich in Position bringen", ist Loosli überzeugt. Vielleicht gelinge es aber einer Ausreissergruppe die Sprinter zu überlisten, so der ehemalige Radprofi.

Attraktiver dank Fussball-WM

Wegen der Fussball-WM findet die Tour de Suisse in diesem Jahr drei statt zwei Wochen vor der Tour de France statt. Weil die Erholungszeit bis zur Frankreich-Rundfahrt länger ist, ist das Rennen in der Schweiz für Rundfahrten-Spezialisten, die in Frankreich auf den Gesamtsieg fahren, attraktiver geworden. Zuletzt hatten viele Topfahrer die Tour de Suisse gemieden.

Prompt starten so viele Profis der Spitzenklasse wie schon lange nicht mehr. Die prominentesten Namen: Richie Porte (AUS), Nairo Quintana (COL), Mikel Landa (ESP), Bauke Mollema (NED) und Jakob Fuglsang (DEN). Dazu steht auch Simon Spilak am Start. Der Slowene gewann im Vorjahr die Tour de Suisse zum zweiten Mal nach 2015.

Auch zahlreiche Topsprinter sind am Start. Sie werden angeführt vom dreifachen Weltmeister Peter Sagan. Der Superstar aus der Slowakei ist mit 15 Etappensiegen der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Tour de Suisse und möchte die Trophäensammlung an einem seiner Lieblingsrennen zu gerne erweitern.

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