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Topspiel in Griechenland wegen Ausschreitungen abgebrochen

Das griechische Spitzenspiel zwischen Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus wird in der 70. Minute beim Stand 1:0 für Piräus abgebrochen.
Nicht nur in der Schweiz, auch in Griechenland wurde am Wochenende ein Spiel abgebrochen (Bild: KEYSTONE/AP/EFREM LUKATSKY)

Nicht nur in der Schweiz, auch in Griechenland wurde am Wochenende ein Spiel abgebrochen (Bild: KEYSTONE/AP/EFREM LUKATSKY)

(sda/dpa)

Zuvor hatten sich Hooligans ausserhalb des Athener Olympiastadions Zusammenstösse mit der Polizei geliefert.

Die Beamten setzten Tränengas ein, das vom Wind ins Stadion geweht wurde. Tausende Fans flohen von den Tribünen. Viele von ihnen bewegten sich rund um das Spielfeld.

Daraufhin unterbrach der deutsche Schiedsrichter Marco Fritz das Spiel zunächst und brach es schliesslich wegen Sicherheitsbedenken ab, wie das Staatsfernsehen (ERT-Sport) berichtete. Bereits in der ersten Hälfte musste die Partie für etwa zehn Minuten unterbrochen werden, weil einige Hooligans Menschen auf der Trainerbank von Olympiakos attackierten. In Griechenland ist es üblich, dass viele Topspiele von internationalen Unparteiischen geleitet werden.

Der griechische Fussball wird seit Jahren von Gewalt erschüttert. 2018 musste die Meisterschaft der Superliga für mehrere Wochen nach Ausschreitungen unterbrochen werden.

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