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Topgesetzte Alizé Cornet gegen Aussenseiterin im Gstaad-Final

Die Französin Alizé Cornet und die Luxemburgerin Mandy Minella bestreiten am Sonntag den Final des Gstaader Ladies Open.
Alizé Cornet musste gegen Eugenie Bochard kämpfen, ehe die Kanadierin wegen Knöchelproblemen aufgeben musste (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Alizé Cornet musste gegen Eugenie Bochard kämpfen, ehe die Kanadierin wegen Knöchelproblemen aufgeben musste (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Alizé Cornet steigt als Favoritin in den Final. Die Französin, einst die Nummer 11 der Welt, fand nach einer enttäuschenden Rasensaison mit nur einem Sieg in der Gstaader Höhenlage zur Topform zurück. Im Viertelfinal besiegte sie Samantha Stosur, gegen die sie zuvor vier Mal in Serie verloren hatte, und im Halbfinal rang Cornet auch Eugenie Bouchard nieder. Die Kanadierin erspielte sich im ersten Satz leichte Vorteile, nützte aber bei 4:4 und 5:5 insgesamt acht Breakmöglichkeiten nicht und gab schliesslich beim Stand von 6:7 (5:7), 0:1 nach einem Break zu Beginn des zweiten Satzes wegen Knöchelproblemen auf. Schon nach fünf Games im ersten Satz hatte sich Bouchard erstmals behandeln lassen.

Die grosse Geschichte des Gstaader Frauenturniers ist aber das Comeback von Mandy Minella. Die 32-jährige Luxemburgerin brachte im Oktober 2017 ihre erste Tochter zur Welt. Beim Comeback nach ihrer Baby-Pause läuft es Minella von Turnier zu Turnier besser. «Dieses Comeback fasziniert mich», sagte Finalgegnerin Alizé Cornet. «Seit der ersten Runde gratulierte ich Mandy Minella zu jedem ihrer Siege. Sie hat in den letzten Monaten schon zwei oder drei ITF-Turniere gewonnen. Der Final am Sonntag wird alles andere als einfach für mich.»

Cornet kann im Saanenland zum sechsten Mal ein WTA-Turnier gewinnen, auf Sand gewann sie zuletzt vor fünf Jahren in Strassburg einen Titel. Mandy Minella steht zum ersten Mal überhaupt in einem WTA-Final.

Minella musste sich den ersten Final erdauern. Die 19-jährige Teenagerin Marketa Vondrousova, im April 2017 Gewinnerin des ersten und letzten Bieler Hallenturniers, dominierte als Favoritin die Startphase. Vondrousova führte 6:4, 2:2 und 40:15 und gab bis zu diesem Zeitpunkt bei eigenem Aufschlag nie mehr als einen Punkt ab. Dann verlor die Tschechin aber völlig den Faden. Sie verlor sechs Games hintereinander und sicherte sich bloss noch zwei der letzten zwölf Spiele.

«Es schüttelt mich vor Glück und ich habe Hühnerhaut - so glücklich bin ich», freute sich Minella nach dem Halbfinal. «Vondrousova spielte am Anfang so gut, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie ich diese Partie würde gewinnen können. Aber ich steigerte mich und es lief immer besser.»

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