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Thiem verliert Wettkampf gegen die Zeit

Das (Mit-)Favoritensterben im Männerfeld des US Open geht weiter. Mit Dominic Thiem scheidet schon der vier Top-Ten-Spieler in der 1. Runde aus. Nur Rafael Nadal überzeugt auf der ganzen Linie.
Der grosse Frust: Ein geschwächter Dominic Thiem scheiterte am US Open bereits in der 1. Runde (Bild: KEYSTONE/FR171676 AP/MICHAEL OWENS)

Der grosse Frust: Ein geschwächter Dominic Thiem scheiterte am US Open bereits in der 1. Runde (Bild: KEYSTONE/FR171676 AP/MICHAEL OWENS)

(sda)

Thiem verlor letztlich den Wettlauf gegen die Zeit. Ein Virus hatte den 25-jährigen Österreicher vor dem Start des US Open viel Kraft gekostet und die gesamte Vorbereitung verpatzt. So blieb er gegen den Italiener Thomas Fabbiano (ATP 87), der bereits in Wimbledon mit einem Sieg gegen Stefanos Tsitsipas überrascht hatte, nach 2:23 Stunden mit 6:4, 3:6, 6:3, 6:2 auf der Strecke.

Für Thiem, der im Vorjahr erst im Viertelfinal nach grossem Kampf an Rafael Nadal gescheitert war, bedeutete dies beim sechsten Antreten in Flushing Meadows die erste Erstrunden-Niederlage, allerdings die zweite hintereinander bei einem Grand-Slam-Turnier. Nach dem ebenfalls gegen Nadal verlorenen French-Open-Final scheiterte Thiem auch in Wimbledon in der Startrunde.

Besser erging es dem als Nummer 6 gesetzten Alexander Zverev. Der Deutsche gab gegen den Moldawier Radu Albot zwar eine 2:0-Satzführung preis, behielt aber letztlich in fünf Sätzen die Oberhand.

Nadal allein auf weiter Flur

Neben Thiem verloren aus den Top Ten in der unteren Tableauhälfte am Dienstag auch die Nummer 8 Stefanos Tsitsipas, die Nummer 9 Karen Chatschanow und die Nummer 10 Roberto Bautista Agut. Keine solchen Probleme hatte Rafael Nadal. Er gewann seine Auftaktpartie gegen den Australier John Millman (ATP 80), der im letzten Jahr nach einem Sieg gegen Roger Federer die Viertelfinals erreicht hatte, locker 6:3, 6:2, 6:2 und hinterliess dabei von den grossen drei den stärksten Eindruck.

Nadal und Zverev würden gemäss Papierform im Viertelfinal aufeinander treffen. Deshalb ist jetzt schon klar, dass aus dem anderen Viertel ein Spieler von ausserhalb der Top Ten die Halbfinals erreichen wird. Nach nur einem Tag verbleibt dort Gaël Monfils, die Nummer 13, als Bestklassierter.

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