Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Tanner Richard als Genfs Top-Vorbereiter

Tanner Richard war der Matchwinner des verblüffenden Genève-Servette beim 3:2-Overtime-Sieg in Bern. Der Nationalstürmer bereitet im knapp 96-minütigen Krimi alle drei Treffer der Gäste vor.
Servettes Tanner Richard bereitete alle drei Tore der Genfer zum neuerlichen Coup des Qualfikations-Achten in Bern vor (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Servettes Tanner Richard bereitete alle drei Tore der Genfer zum neuerlichen Coup des Qualfikations-Achten in Bern vor (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

(sda)

Dank dem Siegtor von Johan Fransson nach 95:49 Minuten führt der Qualifikations-Achte nach dem zweiten Auswärtssieg gegen den Qualfikationssieger überraschend mit 2:1 in der Playoff-Viertelfinal-Serie.

Dabei hatte SCB-Trainer Kari Jalonen vor Spiel 3 noch betont: «Es gibt viele Aspekte in unserem Spiel, die es zu verbessern gibt. Wir waren vielleicht vor dem ersten Spiel nervös, dafür gibt es aber keinen Grund mehr.» Ein Irrglauben wie sich herausstellte.

Der Genfer Trainer Chris McSorley hatte die Devise ausgegeben, «ja nicht zuviel Respekt haben und selbst aktiv die Offensive forcieren.» Dies gelang den Genfern vollauf. Aus dem 0:2 machten sie zu Beginn des letzten Drittels der regulären Spielzeit ein 2:2 und siegten am Ende in der zweiten Verlängerung.

Top-Vorbereiter Richard sagte nach den knapp 96 Minuten Spielzeit von Spiel 3: «Gegen den Schluss läufst Du nur noch mit Adrenalin. Beide Teams gingen nicht mehr viel forechecken. Beide Mannschaften spielten mehr mit Kopf. Und die Einsätze wurden kürzer.»

Es sei offensichtlich gewesen, dass nicht mehr so aggressiv zur Sache gegangen werden konnte. «Es ist letztlich aber egal, wie lange das Spiel dauert. Wichtig ist der Sieg», so Richard. Es stünde indes aber erst 2:1. «Kein Team in dieser Serie hatte aber vor, mit vier Siegen in die Halbfinals zu kommen.»

Der zweite Erfolg in Bern sei bereits wieder abgehakt. Denn beim letzten Heimspiel in Genf seien die Berner «wie die Verrückten» gekommen. Von daher sei es erst recht klar, dass keiner bei Servette abhebe, betont Richard.

Nur Biel aus dem Berner Trio voran

Mit dem EHC Biel ist nur einer aus dem Berner Playoff-Trio der National League (noch SCL Tigers) aktuell in Führung. Den Seeländern fehlt nach dem 5:3-Heimsieg gegen Ambri-Piotta und dem 3:0 in der Serie nur noch ein Sieg zur zweiten Halbfinal-Qualifikation in Folge.

Jason Fuchs, der vor zwei Jahren noch für Ambri stürmte, war für Biel als Doppeltorschütze der Matchwinner. Er hat in den ersten drei Playoff-Duellen gegen die Leventiner bereits vier Playoff-Tore erzielt. «Einfach versuchen die Scheibe aufs Tor zu bringen, dann passieren schöne Sachen. Jetzt habe ich vielleicht einfach ein wenig Glück als in der Qualifikation», sagt Fuchs. In der Regular Season war Fuchs in 39 Spielen sieben Mal erfolgreich gewesen.

Fuchs' Teamkollege Damien Brunner betonte: «Wir sind noch nicht durch. Die Halle in Ambri wird am Samstag wieder kochen.» Ambris Dominic Zwerger verspricht denn auch: «Wir werden nie aufgeben, bevor für uns die Saison nicht zu Ende ist. Wir werden Biel das Leben so schwer wie möglich machen.» Und schliesslich ist auch Ambris Trainer Luca Cereda überzeugt: «Irgendwann wird der Hockey-Gott noch auf unsere Seite kippen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.