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Tagessieg an Fuglsang - Roglic vor Gesamtsieg in der Westschweiz

Der Däne Jakob Fuglsang gewinnt die Königsetappe der 72. Austragung der Tour de Romandie solo. Der Gesamtsieger wird mit grösster Wahrscheinlichkeit Primoz Roglic heissen.
Jakob Fuglsang sorgte für den zweiten Etappensieg des Teams Astana an der diesjährigen Tour de Romandie (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

Jakob Fuglsang sorgte für den zweiten Etappensieg des Teams Astana an der diesjährigen Tour de Romandie (Bild: KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD)

(sda)

Der Däne Jakob Fuglsang gewinnt die Königsetappe der 72. Austragung der Tour de Romandie solo. Der Gesamtsieger wird mit grösster Wahrscheinlichkeit Primoz Roglic heissen.

Primoz Roglic verteidigte das Maillot jaune, das er bereits seit Mittwoch und der 1. Etappe nach Delsberg trägt, am vorletzten Tag der Westschweizer Rundfahrt mit grosser Souveränität. Der 28-jährige Slowene führt vor der wenig anspruchsvollen Schlussetappe nach Genf mit acht Sekunden Vorsprung vor dem Kolumbianer Egan Bernal und 35 Sekunden vor dem Vorjahressieger Richie Porte aus Australien.

Tagessieger der 4. Etappe über 149,2 km mit Start und Ziel in Sitten wurde Jakob Fuglsang. Der Däne, der erstmals ein Teilstück der Tour de Romandie für sich entschied, triumphierte solo mit 48 Sekunden Vorsprung vor Roglic und Bernal und stiess in der Gesamtwertung noch vom 15. auf den 4. Platz vor.

Roglic konterte alle Angriffe

Auf dem 4. Teilstück am Samstag waren fünf klassierte Steigungen zu bewältigen, davon drei der ersten Kategorie. Der mit nach dem Zeitfahren vom Vortag mit sechs Sekunden Vorsprung führende Roglic sah sich erst im letzten, 13,1 km langen Anstieg hinauf nach Les Collons ernstzunehmenden Angriffen der Konkurrenz ausgesetzt. Bernal war es, der gleich mehrmals insistierte. Doch der Leader aus Slowenien, heuer schon Gesamtsieger der Baskenland-Rundfahrt, vermochte die Tempoverschärfungen des im Einzelzeitfahren siegreichen Kolumbianers jeweils souverän zu kontern.

Allerdings Porte und mit ihm alle anderen Spitzenfahrer bekundeten grosse Mühe, den Anschluss jeweils wieder herzustellen. Das immer wieder taktierende Duo Roglic/Bernal erreichte die Passhöhe auf 1796 Metern über Meer jedoch mit nur wenigen Sekunden Vorsprung vor den ersten Verfolgern, die schnell wieder aufschlossen. Auf der 20 km langen Abfahrt hinunter ins Rhonetal vermochte sich schliesslich Jakob Fuglsang aus der fünfköpfigen Spitzengruppe abzusetzen.

Frank bester Schweizer

Die Schweizer Fahrer hatten in der Königsetappe mit dem Kampf um den Etappensieg nichts zu tun. Als bester Einheimischer klassierte sich Mathias Frank, der mit einer grösseren Verfolgergruppe gut zwei Minuten hinter Fuglsang ins Ziel kam, im 33. Rang. Im Gesamtklassement liegt der Luzerner mit knapp fünf Minuten Rückstand auf dem 23. Platz.

Die Schlussetappe der sechstägigen Westschweizer Rundfahrt führt über 181,8 km von Mont-sur-Rolle nach Genf. Aufgrund der grösstenteils fehlenden Schwierigkeiten dürften sich an der Spitze der Gesamtwertung keine Änderungen mehr ergeben.

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