Swiss Golf Challenge in Hildisrieden: Thurgauer Rusch hat Top-10-Platz im Visier

Geht es um einen Spitzenplatz eines Schweizer Golfprofis an der Swiss Challenge in Hildisrieden, ist Benjamin Rusch noch im Rennen. Der Thurgauer liegt vor der Schlussrunde vom Sonntag im 21. Rang.

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Benjamin Rusch: Stilstudie beim Abschlag. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Benjamin Rusch: Stilstudie beim Abschlag. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Für den Turniersieg, wie ihn Ruschs Thurgauer Kumpel Joel Girrbach vor zwei Jahren errungen hat, kommt Rusch mit dem Rückstand von sieben Schlägen auf ein Spitzentrio kaum in Frage. Für einen Platz unter den ersten zehn müsste er vier Schläge wettmachen, was wohl eher realistisch ist. Mit einer Runden-Differenz von drei Schlägen (68/71/70) ist der 29-jährige Rusch auf gutem Niveau der Ausgeglichenste der 18 gestarteten Schweizer .

Marco Iten musste sich durchreichen lassen. Mit einer fabelhaften 65 und dem 3. Zwischenrang gestartet, findet sich der 29-jährige Zürcher vor dem letzten Wettkampftag auf dem 55. Platz wieder. Die dritte Runde missriet ihm gründlich. Am 10. Loch, einem Par 4, benötigte er neun Schläge. Vier Bogeys kamen hinzu und summierten sich, aber mit tollem Kampf erspielte er sich auf den letzten drei Löchern je ein Birdie.

Der Rheintaler Matthias Eggenberger, der 2014 an der Swiss Challenge noch als Amateur mit vier 68er-Runden und dem 3. Rang verblüfft hatte, hielt sich auch am Samstag wacker und hätte noch mehr erreicht, wenn er nicht am letzten Loch durch einen Steckschuss im Bunker zwei Schläge verloren hätte. Er brachte so eine 72 statt eine 70 ins Klubhaus. Mit dem Total von 1 unter Par ist er 40. im Zwischenklassement.

Für den Kampf um den Sieg und den damit verbundenen Check über 29‘600 Euro darf man sich auf eine spannende Ausmarchung gefasst machen. Der Schwede Christofer Blomstrand, der nach zwei Runden mit drei und mehr Schlägen geführt hatte, musste sich am Samstag einholen lassen. Er führt zwar immer noch, aber der Franzose Julien Quesne, zweifacher Sieger auf der grossen Europa-Tour, und der Finne Oliver Lindell sind jetzt Co-Leader.