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Stars und Favoriten in dickem Pulk

Zum Auftakt des Omega European Masters der Golfprofis in Crans-Montana haben sich fast alle Stars und Favoriten, unter ihnen Rory McIlroy und Sergio Garcia, in vorzügliche Positionen gebracht.
Matthew Fitzpatrick (links), hier im Gespräch mit Sergio Garcia, wahrt seine Chance auf den dritten Crans-Montana-Triumph in Folge mit einer 70er-Runde (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Matthew Fitzpatrick (links), hier im Gespräch mit Sergio Garcia, wahrt seine Chance auf den dritten Crans-Montana-Triumph in Folge mit einer 70er-Runde (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Der Österreicher Matthias Schwab führt das Feld nach dem ersten Tag zusammen mit dem Franzosen Michael Lorenzo-Vera an (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)Der Österreicher Matthias Schwab führt das Feld nach dem ersten Tag zusammen mit dem Franzosen Michael Lorenzo-Vera an (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
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Stars und Favoriten in dickem Pulk

(sda)

Nicht weit hinter der Spitze, die der Franzose Michael Lorenzo-Vera und der erst 24-jährige Österreicher Matthias Schwab nach vorzüglichen Runden von je 63 Schlägen (7 unter Par) bilden, haben sich die renommierten Turnierattraktionen zu einem Pulk versammelt.

Der Spanier Sergio Garcia, US-Masters-Champion 2017, ist mit vier Schlägen unter Par der Beste von ihnen, aber nur einen weiteren Schlag hinter Garcia folgen die Engländer Lee Westwood und Luke Donald, der spanische Publikumsliebling Miguel Angel Jimenez und Nordirlands Superstar Rory McIlroy. Der vierfache Sieger von Majorturnieren zeigte eine wilde Runde. Er spielte sechs Birdies, musste aber drei Schlagverluste hinnehmen. Der Beste unter den Favoriten ist der englische Ryder-Cup-Spieler Tommy Fleetwood. Er schnitt einen Schlag besser ab als Garcia.

Der Engländer Matthew Fitzpatrick ist mit einer 70er-Runde zahm gestartet. Er darf jedoch sein Ziel, das Schweizer Turnier der Europa-Tour als erster Golfer dreimal in Folge zu gewinnen, weiter im Auge behalten.

Die besten Schweizer schlugen sich in der Startrunde nicht schlecht. Der Rheintaler Mathias Eggenberger und der Genfer Raphaël de Sousa liegen nach Par-Runde direkt an der Grenze zum Cut. Vor einem Jahr erreichte kein Schweizer die beiden Finalrunden vom Wochenende.

Weitere Lehrstunde der Austria-Golfer

Matthias Schwabs Leaderposition ist ein weiterer Fingerzeig darauf, wie deutlich Österreichs Profigolf das schweizerische mittlerweile abgehängt hat. Schwab ist grundsätzlich nicht einmal der stärkste Österreicher. Als dieser gilt der in dieser Woche ebenfalls in der Schweiz spielende Bernd Wiesberger. Er hat schon sieben Mal auf der europäischen Tour gewonnen, allein in dieser Saison - nach einer längeren Verletzungspause - zwei Mal. An den vier grossen Turnieren, den sogenannten Majors, ist er unterdessen längst kein Aussenseiter mehr. Sepp Straka, ein weiterer Österreicher, behauptet sich auf dem lukrativen US-Circuit sehr gut. In der laufenden Saison hat er gegen eine Million Dollar an Preisgeld gewonnen. Während man diese Spieler auf den grossen Tours wahrnimmt, stellt die Schweiz seit 15 Jahren keinen Golfprofi mehr mit regulärem Spielrecht auf der Europa-Tour.

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