Stadionverbote gegen Fans von Fribourg-Gottéron

Nach den Ausschreitungen rund um die Partie Rapperswil-Jona - Fribourg-Gottéron vom 16. November spricht die National League gegen 83 Personen ein Stadionverbot geltend für die ganze Schweiz aus.

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Für 83 Fans bleiben die Stadiontore in Zukunft zu (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Für 83 Fans bleiben die Stadiontore in Zukunft zu (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Unter den 83 Personen befinden sich 22 deutsche Staatsangehörige einer Fangruppierung aus dem Raum Trier. Alle übrigen Personen sind in der Schweiz wohnhaft, insgesamt wurden Stadionverbote gegen 78 Männer und fünf Frauen ausgesprochen. Alle 83 Personen haben für mindestens drei Jahre Zutrittsverbot zu sämtlichen Eishockey- und Fussballstadien und -spielen in der Schweiz.

Anhänger von Fribourg-Gottéron, darunter auch eine Gruppierung aus Deutschland, provozierten vor und während des Spiels die Fans von Rapperswil. Dabei wurde die Aussenabgrenzung des Gästesektors stark beschädigt und es kam zu Bierwürfen gegen die Zuschauer des Heimklubs.

Die Anhänger von Rapperswil gingen auf die Provokationen nicht ein und verhielten sich korrekt. Gegenüber der Polizei und dem Sicherheitsdienst der Lakers wurde die Gruppe zudem gewalttätig, mehrere Personen wurden verletzt.

Auf der Rückreise der Anhänger von Fribourg-Gottéron kam es auf einer Autobahn-Raststätte zu weiteren Ausschreitungen und Gewalt gegenüber Anhängern eines dritten National League Klubs, bei dem es sich laut Medienberichten um Genève-Servette handelte.