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Spielfreude, Kampf und Schweizer Tore

Borussia Mönchengladbach wird unter Trainer Marco Rose zum Spitzenteam.
Breel Embolo (links) findet bei Borussia Mönchengladbach langsam zu alter Stärke zurück (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)Breel Embolo (links) findet bei Borussia Mönchengladbach langsam zu alter Stärke zurück (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)
Goalie Yann Sommer ist schon seit Jahren ein Leistungsträger bei Mönchengladbach (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)Goalie Yann Sommer ist schon seit Jahren ein Leistungsträger bei Mönchengladbach (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)
Nico Elvedi (rechts) bejubelt sein Tor zum 3:1 gegen Eintracht Frankfurt (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)Nico Elvedi (rechts) bejubelt sein Tor zum 3:1 gegen Eintracht Frankfurt (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)
Schweizer Jubel in Mönchengladbach: Denis Zakaria (links) und Nico Elvedi nach dem Sieg gegen Frankfurt (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)Schweizer Jubel in Mönchengladbach: Denis Zakaria (links) und Nico Elvedi nach dem Sieg gegen Frankfurt (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)
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Spielfreude, Kampf und Schweizer Tore

(sda)

Mit dem 4:2 gegen Eintracht Frankfurt verteidigte die «kleine» Borussia die Tabellenführung der Bundesliga.

Die Fans völlig aus dem Häuschen, der Sportdirektor begeistert. Erstmals seit 42 Jahren führt Borussia Mönchengladbach an drei aufeinanderfolgenden Spieltagen die Tabelle der Bundesliga an. Damals, im Jahre 1977, gewann der Klub zum letzten Mal den Titel. Nach dem 4:2 gegen Eintracht Frankfurt stimmten die Fans auf der Nordtribüne schon Meistergesänge an. «Wir haben eine sehr gute Truppe und wir gehen diesen Weg immer weiter», sagte Sportdirektor Max Eberl. Teil dieser «sehr guten Truppe» sind auch vier Schweizer.

Die Spielfreude. In den ersten 45 Minuten bot die Mannschaft die beste Vorstellung, seit Marco Rose im Sommer das Traineramt übernommen hat. Nach etwas verhaltenem Beginn kombinierte sich Gladbach mit sehenswerten Spielzügen zu Toren. Dem 1:0 von Marcus Thuram und dem 2:0 durch Oscar Wendt gingen sehenswerte Doppelpässe voraus. «Das war sehr, sehr stark, vielleicht schon ein bisschen zu übermächtig», befand Eberl.

Die Gegenwehr. In der Pause gab es offenbar eine etwas lautere Ansprache von Frankfurts Trainer Adi Hütter. Zweimal kamen die Gäste danach durch Danny da Costa zum 1:2 und Martin Hinteregger zum 2:3 heran. Das Spiel drohte zu kippen. Doch Gladbach zeigte Gegenwehr und baute den Vorsprung durch die Treffer von Nico Elvedi und Denis Zakaria jeweils wieder auf zwei Tore aus. «Das hat mir gefallen, wie die Mannschaft reagiert hat», meinte Trainer Rose.

Die Schweizer. Torhüter Yann Sommer, Verteidiger Nico Elvedi, Mittelfeldspieler Denis Zakaria und Stürmer Breel Embolo gehören zum Stammpersonal. Sie bilden eine Schweizer Achse beim Bundesliga-Leader. Sommer und Zakaria standen in allen neun Bundesliga-Spielen in der Startformation. Elvedi und Embolo in sieben Spielen. Gegen Frankfurt schossen Elvedi (3:1) und Zakaria (4:2) je ein Tor, Embolo leistete zusammen mit dem Slowaken Laszlo Benes die Vorarbeit zum 1:0.

Die Aussichten. In den anstehenden englischen Wochen ist der Leader gefordert. Gladbach muss am Mittwoch im Cup bei Borussia Dortmund antreten, dann in der Bundesliga auswärts gegen Bayer Leverkusen, ehe es im Heimspiel gegen die AS Roma ums Weiterkommen in der Europa League geht.

Die Verletzten. Die Liste ist lang. Gegen Frankfurt mussten Breel Embolo und Tony Jantschke angeschlagen raus. Eine Diagnose steht noch aus. «Wir müssen ein bisschen aufpassen, wir sind wieder mit zwei Muskelverletzungen rausgegangen. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Das zeigt schon, dass wir am Limit sind», sagte Rose.

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