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Sions neuer Goalie leitet die Niederlage gegen Lugano ein

Nach Basel und Luzern startet auch Sion mit einer Heimniederlage in die neue Saison. Beim 1:2 gegen Lugano patzt der neue Goalie Anthony Maisonnial noch vor seiner ersten Ballberührung spektakulär.
Gab gegen Lugano beim 0:1 nach weniger als vier Minuten eine denkbar schlechte Figur ab: Sions neuer Goalie Anthony Maisonnial (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Gab gegen Lugano beim 0:1 nach weniger als vier Minuten eine denkbar schlechte Figur ab: Sions neuer Goalie Anthony Maisonnial (Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

(sda)

Für den ersten Aufreger rund um den FC Sion hatte Christian Constantin mit dem Ausschluss der Journalisten der Walliser Zeitung «Le Nouvelliste» aus dem Tourbillon wegen unerwünschter Kommentare des Chefredaktors schon im Vorfeld gesorgt.

Der zweite Paukenschlag folgte bald nach dem Anpfiff, und auf diesen dürfte Anthony Maisonnial, Sions neuer Nummer-1-Goalie während der Verletzungspause von Anton Mitrjuschkin, noch lange angesprochen werden, vielleicht sogar sein Leben lang. Der 20-jährige Franzose liess nach 233 Sekunden einen Tessiner Befreiungsschlag aus über 80 Metern Entfernung passieren und leitete damit Sions Fehlstart massgeblich ein.

Maisonnial unterschätzte die Flugbahn des Balls, den Luganos Aussenverteidiger Dragan Mihajlovic unweit der eigenen Strafraumgrenze wegspedierte, dermassen, dass dieser via Boden über ihn hinweg sprang und die Torlinie vor ihm erreichte. Von dieser Slapstick-Einlage erholte sich Maisonnial nur bedingt. Nach einer guten Stunde fiel er mit einer weiteren Unsicherheit auf, die ohne Folgen blieb, und auszeichnen konnte er sich nur einmal: In der 68. Minute verhinderte er das 0:3 gegen den frei vor ihm zum Abschluss gekommenen Assan Ceesay.

Maisonnials Teamkollegen schien der Patzer weniger aus der Bahn geworfen zu haben. In den Minuten nach dem frühen 0:1 hatten sie ihre beste Phase, ehe der verletzungsbedingte Ausfall von Adryan das Offensivspiel der Walliser nach 20 Minuten zum Erlahmen brachte.

Fortan machte Sion zwar mehrheitlich das Spiel, aber Lugano das nächste Tor. Fabio Daprelà reagierte nach einem Corner bei einem Pfostenschuss von Domen Crnigoj am schnellsten und konnte unbedrängt zum 2:0 einschieben. Erst ein von Anto Grgic in der 73. Minute versenkter Handspenalty brachte Sion noch einmal heran. Es blieb aber dabei: Ohne Adryan fehlte den Wallisern vorne das entscheidende Element.

Telegramm:

Sion - Lugano 1:2 (0:2)

8300 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 4. Mihajlovic (Vécsei) 0:1. 38. Daprelà (Crnigoj) 0:2. 73. Grgic (Handspenalty) 1:2.

Sion: Maisonnial; Maçeiras, Raphael (58. Baltazar), Neitzke, Lenjani; Grgic, Toma; Kasami, Adryan (19. Ndoye), Carlitos (64. Uldrikis); Djitté.

Lugano: Baumann; Mihajlovic, Golemic, Daprelà, Masciangelo (90. Yao); Piccinocchi; Crnigoj (76. Abedini), Sabbatini, Vécsei, Carlinhos; Gerndt (63. Ceesay).

Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Zock, Kouassi, Angha, Mveng, Fortune und Kukeli, Lugano ohne Da Costa, Bottani, Sulmoni, Schäppi und Janko (alle verletzt). 37. Lattenschuss Carlitos. 38. Pfostenschuss Crnigoj. Verwarnungen: 13. Carlinhos (Foul). 24. Golemic (Foul). 68. Sabbatini (Spielverzögerung). 81. Abedini (Foul). 82. Neitzke (Unsportlichkeit).

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